Protokollbuch der Gemeinde Verl
Vollständigen Titel anzeigen
PB A, 10
PB A Protokollbücher des Amtes und der Gemeinden 1843-1969
Protokollbücher des Amtes und der Gemeinden 1843-1969
1930 - 1947 (1930 - 25.11.1938, 20.11.1945 - 1947)
enthält: Enthält u.a. Beschluss über die Linienführung der Straße durch die Sürenheide (24.3.1930, 14.5.1930); Einführung einer Vergnügungssteuerordnung beschlossen (14.8.1930); Beschlussfassung über den Bebauungsplan bis zum nächsten Frühjahr zurückgestellt, Geldgeschenk von 50 RM für die Hebamme Ortjohann aus Anlaß ihrer 40jährigen Tätigkeit ((9.10.1930); die Straßenbeleuchtung darf erst mit Einbruch der vollständigen Dunkelheit eingeschaltet und muss um 10 Uhr ausgeschaltet werden keine Beleuchtung bei Mondschein, Anlegung eines Sparbuchs (1500 RM) bei der Verler Spar- und Darlehnskasse (auch 13.1.1931), Beihilfe für die Ziegenbockhaltung, Entschädigung an Johann Voßhenrich in Verl für die Abhaltung des Viehmarktes und die Aufstellung der Pfähle, Abrundung der Kurve bei Hauphoff (13.11.1930, 11.12.1930); Straßenbau Ruthmanns Mühle-Verl soll als Notstandsarbeit durchgeführt werden, wenn die Finanzierung gesichert ist (11.12.1930); Tankanlage bei Holzmeier kann errichtet werden (13.1.1931); Wird den um Unterstützung Nachsuchenden bekannt, welche der Gemeindevertreter die Anträge ablehnen ? (Raestrup gönne keinem Unterstützung) (24.6.1931; die Anträge auf Unterstützung und Steuernach- oder -erlässe häufen sich in diesen Jahren); sofortiger Ausbau der Straße durch die Sürenheide mit den vorhandenen Mitteln beschlossen (22.7.1931, Vergabe der Arbeiten 14.9.1931, arbeitsfähige Wohlfahrtserwerbslose aus allen Gemeinden des Amtes sollen zum Bau herangezogen werden 31.8.1931, Straßenführung 5.9.1931, 18.9.1931, 26.10.1931, 7.12.1931, Abrechnung 2.6.1932); Marktangelegenheiten (26.10.1931); Bebauungsplan (30.11.1931, 22.1.1932); Beleuchtungsstärke für Straßenbirnen wird auf 100kerzige Birnen festgesetzt; Beihilfe für den Arbeiter-Verein (7.12.1931); Neuregelung der Kadaverbeseitigung (12.2.1932); Herrichtung der Straße zum Krankenhaus führt (1. März 1932, 17.4.1934); Tagessätze für Wöchnerinnenfürsorge für Arzt und Hebamme (26.4.1932); Umgehungsstraßen für Verl nicht vorgesehen (11.5.1932); Beihilfe für die Kriegsbeschädigten-Ortsgruppe (2.6.1932); Festsetzung der Straßen- und Baufluchtlinie am Blankemeyerschen Grundstück gegenüber dem Amtsgebäude (22.6.1932); zwei weitere Viehmärkte beantragt (17.8.1932) ; Vorlage betr. Anlage eines Radfahrweges auf der künftigen Chaussee nach Gütersloh in Verlängerung der neu fertiggestellten Straße von Handweiser an (4.10.1932; 9.11.1932: Gemeindevertretung erklärt sich bereit, die anteilmäßigen Kosten zu übernehmen); Festlegung der künftigen Linie der von der Gemeinde Bornholte kommenden Straße (heutige Lindenstraße) in der Mündung auf die Kreisstraße (24.11.1932, 5.12.1932, 19.10.1933); Gemeindevertretung ist mit der Errichtung einer Freibank in Verl einverstanden (1.8.1933 Beschluss Betreiber Schlachter August Brummel), Polizei- und Schutzhundeverein Verl darf den Sportplatz benutzen (5.12.1932); bestehende Gemeindekommissionen: Amtsfürsorgekommission, Finanzausschuss, Schulvorstand, Schulvorstand der gewerbl. Berufsschule, ländl. Fortbildungsschule, Wegekommission, Gesundheitskommission (4.4.1933), Sitzung unter dem Zeichen von (gegenseitigen) Anschuldigungen (Vorteilsnahme, Kampfstellung) und dem Bemühen, den durch den Straßenbau durch die Sürenheide 1931 entstandenen Fehlbetrag zu decken (18. Mai 1933, dazu 19.10.1933); Fluchtlinienfestsetzung für die Dorfstraße in Verl, Neufestsetzung der Entschädigung für das Fahren der Brandspritze und Stellung der Brandwache, Benennung des ehemaligen Friedhofs in Hindenburg-Adolf-Hitler-Platz, Antrag des Motorsportclubs Verl auf Benutzung des Sportplatzes, Antrag des Verl-Kaunitzer Schützenvereins auf Nutzung des Sportplatzes für den Festakt des 100-Jahr-Festes (13.6.1933); Beschaffung eines Schuttabladeplatzes (1.8.1933); Beschaffung eines Marktplatzes bei Voßhenrich oder Wulle (Gemeindebesitz), Zurücksetzung der Mauer bei Wester-Ebbinghaus (Flur 16 Nr. 219) (19.10.1933, 25.10.1933 Entscheidung für Wulle, 1.12.1933: baldige Herrichtung beschlossen, 17.4.1934: Einzäunung); Zahl der Gemeindeältesten soll acht betragen (23.3.1934, 20.11.1934 Vereidigung); Herstellung einer Kanal- und Bordsteinanlage vor dem Postgebäude (Dr. Furlkröger, Ww. Rohden) wird zugestimmt, Antrag der NSDAP auf Bewilligung eines Zuschusses für Veranstaltung der Feier am 1. Mai (20.11.1934); Erlaß der Hauptsatzung für die Gemeinde Verl nach Beratung mit den Gemeinderäten und mit Zustimmung des Beauftragten der NSDAP, Stellungnahme zur Frage der Müllabfuhr und Festsetzung des Bebauungsplanes endgültige Regelung vorbehalten (5.9.1935); Heinrich Junkerfeuerborn nach 37 Jahren mit der Bezeichnung Altbürgermeister geehrt (18.10.1935); Ausbau des Weges von der Gemeindegrenze Bornholte bis zur Straße Verl-Kaunitz, bei Fleischerei Hoffknecht mündend (auch 15.1.1937, 27.8.1937, 18.3.1938, 30.5.1938), weiterer Ausbau der Straße Sürenheide-Gütersloh, Ausbau der Straße Sürenheide-Ruthmanns Mühle (9.6.1936, 27.8.1936); Fluchtlinie Dorfstraße, Marktplatz und Badeanstalt, NSV-Kinderheim, Platz am Kriegerdenkmal (27.8.1936); ebenso, Straßenbeleuchtung (17.12.1937); Beratung des Haushaltsplanes für das Rechnungsjahr 1938 mit Erläuterung der anstehenden Projekte (18.3.1938); Badeanstalt, Sportplatz, Marktplatz, Mauer Wester-Ebbinghaus, Dorfverschönerung, Übernahme Kriegerdenkmal (2.9.1938); Erläuterung des Entwurfs zum Bebauungsplan der Gemeinde Verl von Prof. Vetterlein-Hannover (gestrichen) (25.11.1938)
Vermerk
Novbr. 1938-1945 wurde ein anderes Protokollbuch (maschinenschriftlich) geführt,
nämlich der Band Sitzungsniederschriften der Gemeindevertretung Verl 25.11.1938-18.3.1961, in den auch die noch folgenden Niederschriften des Zeitraums vom 20.11.1945-25.2.1947 übernommen wurden.
Konstituierung der Gemeindeversammlung, Wahl der Gemeindebeigeordneten, Wahl der Vertreter der Amtsversammlung aus den Mitgliedern der Gemeindevertretung (20.11.1945); Aufstellung der Hauptsatzung der Gemeinde, Bildung von Kommissionen (Schul-, Wohlfahrts-, Wege- und Straßenbau-, Wohnungs-, Finanz-, Gesundheits-, Verwaltungskommission für das Elt.-Werk Verl), Wiederaufbau der Schule Verl-Dorf (12.12.1945), Wahl des Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Bestätigung des Schriftführers und des stellvertretenden Bürgermeisters (28.12.1945); Finanzierung Schulneubau Verl-Dorf, Annahme der Satzung und Geschäftsordnung der Gemeinde (20.2.1946); Beschluss des Baus einer 8klassigen Dorfschule, Beginn des Abbruchs der Brandruine (22.3 1945)
Vermerk
Novbr. 1938-1945 wurde ein anderes Protokollbuch (maschinenschriftlich) geführt,
nämlich der Band Sitzungsniederschriften der Gemeindevertretung Verl 25.11.1938-18.3.1961, in den auch die noch folgenden Niederschriften des Zeitraums vom 20.11.1945-25.2.1947 übernommen wurden.
Konstituierung der Gemeindeversammlung, Wahl der Gemeindebeigeordneten, Wahl der Vertreter der Amtsversammlung aus den Mitgliedern der Gemeindevertretung (20.11.1945); Aufstellung der Hauptsatzung der Gemeinde, Bildung von Kommissionen (Schul-, Wohlfahrts-, Wege- und Straßenbau-, Wohnungs-, Finanz-, Gesundheits-, Verwaltungskommission für das Elt.-Werk Verl), Wiederaufbau der Schule Verl-Dorf (12.12.1945), Wahl des Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Bestätigung des Schriftführers und des stellvertretenden Bürgermeisters (28.12.1945); Finanzierung Schulneubau Verl-Dorf, Annahme der Satzung und Geschäftsordnung der Gemeinde (20.2.1946); Beschluss des Baus einer 8klassigen Dorfschule, Beginn des Abbruchs der Brandruine (22.3 1945)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ