Bürgermeister und Rat der Stadt Konstanz beurkunden Bekenntnis der Elisabeth Sproll, Konrad Mosers Witwe, zuhanden des Abts Erhard [Fridang] von Weingarten, daß sie ihn als ihren rechten Herren anerkennt und in Zukunft tun wird, was ihr als einer Leibeigenen ("aigen mensch") gebührt. Elisabeth war wegen Drohungen gegenüber Gotteshausleuten vom Abt ins Gefängnis geworfen worden. Obwohl sie bei ihrer Freilassung Urfehde geschworen hatte, hatte sie ihre Brüder und andere dazu angestiftet, dem Abt und dem Kloster Fehde ("vintschaft") anzusagen bzw. ihn und Gotteshausleute anzugreifen und zu schädigen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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