Direktor und Lehrer der Kunstgewerbeschule
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0-1-3 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III), 0-1-3-2711.0000
0-1-3 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III) Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III)
Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III) >> I B Schulamt >> 5 Knabenmittelschulen, Gymnasium, Kunstgewerbeschulen
1898-1904
Enthält: Nachweise zu Privat- und Dienstverhältnissen von Direktor, Lehrern und anderem Personal der Kunstgewerbeschule (an das Ministerium für Handel und Gewerbe, Berlin) Darin auch: Zusammenstellung von Lebensläufen [Abschriften]: Stiller, Hermann, Architekt und Professor, Direktor der Kunstgewerbeschule 1883-1903 (fol. 74/75); Buscher, Clemens, Bildhauer und Professor, Lehrer ebd. (fol. 76/77); Geyer, Carl, Architekt und Maler, Lehrer ebd. (fol. 78/79); Hermanns, Johann, Architekt und Lehrer ebd. (fol. 80/81); Hochreiter, Albert Rudolf, Lehrer ebd. (fol. 82/83); Kleesattel, Josef, Architekt und Professor, Lehrer ebd. (fol. 84/85); Neuhaus, Fritz, Historienmaler und Professor, Lehrer ebd. (fol. 86/87); Peyerimhoff, Julius, Lehrer ebd. (fol. 87/88); Sprengel, Wilhelm, Lehrer ebd. (fol. 88/89); Wagner, Ignaz, Dekorationsmaler und Professor, Lehrer ebd. (fol. 90/91) [Biographische Daten siehe auch: Personalakten] Besoldungsnachweis 1902 für die Lehrer: Wagner, Neuhaus, Geyer, Sprengel, Hermanns, Hochreiter, Heupel (fol. 140) Übersicht zu Anstellung, Besoldung und Pensionierung der Lehrer und Beamten an gewerblichen Zeichen-, Kunstgewerbe- und Handwerkerschulen 23.1.1901 (anerkannt für Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, 27.5.1902, fol. 143-150) Einstellung des Regierungs-Baumeisters Kurt Gabriel als Vertretung für Kleesattel ab 01.10.1902 (Schreiben vom 19.9.1902, fol. 153, Lebenslauf: fol. 154) [Die Vertretung nahm Gabriel vom 1.10.1902 bis Juni 1903 wahr.] Einstellung des Bildhauers August Bauer als Vertretung für Buscher (auf dessen Antrag vom 15.3.1902: für Oktober 1902 bis Juni 1903, zunächst Tagesunterricht, fol. 170ff.); ausgeschieden aus dem Dienst an der Kunstgewerbeschule zum Winterhalbjahr 1902/03 Dienstreiseantrag nach Glasgow (Schreiben Direktor Behrens an Oberbürgermeister Marx, 12.6.1903), außerdem Befürwortung einer dienstlichen Reise von Lehrkräften nach Wien, zur Besichtigung der dortigen Kunstgewerbeschule - "... mit besonderer Hinsicht auf die geplante Reorganisation der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule..." (fol. 198) [Nach Wien fuhren die Lehrer Sprengel, Geyer, Bosselt und Heupel , 9.-14.11.1903, fol.209v.)]
5 Knabenmittelschulen, Gymnasium, Kunstgewerbeschulen
211 fol./ paginiert; Rotulus lose einliegend
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ