Nicolaus de Pantelitz, öffentlicher Notar, vidimiert auf Bitte des livländischen Deutschordensmeisters Wenemar von Brüggenei die Urkunden der Päpste Alexander IV von 1257 Mai 30 (Cum vos tanquam) und 1258 November 11 (Dilecti filii magister), Gregor IX. von 1233 Juli 1 (Cum dilecti) sowie Urban IV. von 1263 Oktober 1 (Cum dilecti filii), die durch Heinrich [von Liegnitz], Bischof von Wloclawek, Johannes, Bischof von Reval, und Johannes, Zisterzienserabt von Pelplin, bestätigt werden.
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Nicolaus de Pantelitz, öffentlicher Notar, vidimiert auf Bitte des livländischen Deutschordensmeisters Wenemar von Brüggenei die Urkunden der Päpste Alexander IV von 1257 Mai 30 (Cum vos tanquam) und 1258 November 11 (Dilecti filii magister), Gregor IX. von 1233 Juli 1 (Cum dilecti) sowie Urban IV. von 1263 Oktober 1 (Cum dilecti filii), die durch Heinrich [von Liegnitz], Bischof von Wloclawek, Johannes, Bischof von Reval, und Johannes, Zisterzienserabt von Pelplin, bestätigt werden.
XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 7
Papsturkunden, Nr. 545
XX. HA, Perg.-Urkk. Pergamenturkunden
Pergamenturkunden >> 01 Papst- und Konzilsurkunden (Schieblade 1-18)
1393 Mai 29
Enthält: Inserierte Urkunden:
(1) Papst Alexander IV. bestimmt, dass der Deutsche Orden, ausgenommen durch besonderes päpstliches Mandat, nicht der Exkommunikation oder dem Interdikt unterliegt (Cum vos tanquam). 1257 Mai 30.
(2) Papst Alexander IV. befiehlt den Erzbischöfen und Bischöfen, dass sie dem Deutschen Orden nicht zu so viel Beschwerden Anlass geben sollen. Anagni. 1258 November 11 (Dilecti filii magister)
(3) Papst Gregor IX. befiehlt den Erzbischöfen, Bischöfen und Prälaten, den Deutschen Orden nicht zu belästigen und dessen Mitglieder nicht ohne besondere Erlaubnis des Papstes in den Bann zu setzen (Cum dilecti). 1233 Juli 1.
(4) Papst Urban IV. verbieten den Prälaten, die Deutschordensbrüder ohne besonderen Befehl des römischen Stuhles zu exkommunizieren (Cum dilecti fili). 1263 Oktober 1.
(1) Papst Alexander IV. bestimmt, dass der Deutsche Orden, ausgenommen durch besonderes päpstliches Mandat, nicht der Exkommunikation oder dem Interdikt unterliegt (Cum vos tanquam). 1257 Mai 30.
(2) Papst Alexander IV. befiehlt den Erzbischöfen und Bischöfen, dass sie dem Deutschen Orden nicht zu so viel Beschwerden Anlass geben sollen. Anagni. 1258 November 11 (Dilecti filii magister)
(3) Papst Gregor IX. befiehlt den Erzbischöfen, Bischöfen und Prälaten, den Deutschen Orden nicht zu belästigen und dessen Mitglieder nicht ohne besondere Erlaubnis des Papstes in den Bann zu setzen (Cum dilecti). 1233 Juli 1.
(4) Papst Urban IV. verbieten den Prälaten, die Deutschordensbrüder ohne besonderen Befehl des römischen Stuhles zu exkommunizieren (Cum dilecti fili). 1263 Oktober 1.
Archivale
Tabulae Ordinis Theutonici, hrsg. von Ernst Strehlke, Berlin 1869, Nr. 542 (Insert 1), 545 (Insert 2), 461 (Insert 3), 628 (Insert 4). - Livländisches Urkundenbuch I/1, Nr. 333 (Insert 2). - Hubatsch/Joachim, Regesta II, Nr. 4342 (Insert 1), 4380 (Insert 2), 4243 (Insert 3), 4423 (Insert 4). - Regesta Pontificum Romanorum 1198-1304, Bd. 2, hrsg. von August Potthast, Berlin 1875, Nr. 16853 (Insert 1).
Verweis: Die inserierte Urkunde (1) ist zudem in Transsumpten von 1406 September 6, 1495 August 17 (4, 21 und 4, 20) und 1335 Februar 25 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 27)
Die inserierte Urkunde (2) ist zudem in einem Transsumpt von 1415 Dezember 14: XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 22
Die inserierte Urkunde (3) ist zudem in einem Transsumpt von 1415 Dezember 14 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 22) überliefert.
Die inserierte Urkunde (4) ist zudem in zwei Transsumpten von 1336 Juni 14 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 13) sowie einem Transsumot von 1335 Februar (25 XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 27) überliefert.
Verweis: Die inserierte Urkunde (1) ist zudem in Transsumpten von 1406 September 6, 1495 August 17 (4, 21 und 4, 20) und 1335 Februar 25 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 27)
Die inserierte Urkunde (2) ist zudem in einem Transsumpt von 1415 Dezember 14: XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 22
Die inserierte Urkunde (3) ist zudem in einem Transsumpt von 1415 Dezember 14 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 22) überliefert.
Die inserierte Urkunde (4) ist zudem in zwei Transsumpten von 1336 Juni 14 (XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 13) sowie einem Transsumot von 1335 Februar (25 XX. HA, Perg.-Urkk., Schieblade 17, Nr. 27) überliefert.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:41 MESZ