Streitsache zwischen der Gemeinde Schwaigern, Herrschaft Neipperg und der Gemeinde Nordheim wegen Auslosung und Besteuerung von Gütern auf Nordheimer Markung (Appellation an das Reichkammergericht)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 329 L Bü 204
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 329 L Brackenheim W und G
Brackenheim W und G >> 14. Gerichtsakten >> 14.2 Appellations- und Remissionssachen
(1432, 1484, 1533, 1578) 1603-1619, 1651, 1720, 1754, 1756, 1772
Darin:
a) 1432 November 14 (Freitag nach Martin)
Auszug aus einem Vertrag zwischen den Grafen Ludwig und Ulrich von Württemberg und den Rittern Eberhard und Reinhard von Neipperg betr. das Keltern von Wein der Armen Leute zu Schwaigern und Neipperg in Nordheim,
gefertigt um 1650
b) 1533 September 6, Stuttgart
König Ferdinand beurkundet einen Vergleich zwischen Statthalter Pfalzgraf Philipp und dem Regiment zu Stuttgart sowie Dietrich und Ludwig von Neipperg, Burggrafen zu Alzey wegen der Weingärten ihrer Untertanen zu Schwaigern auf der Markung Nordheim. - Sr.: 1) Der A., 2) und 3) Dietrich und Ludwig von Neipperg
Abschr. o.D. (um 1650)
c) 1484 Oktober 1 (Freitag nach Michael), Stuttgart
Die Grafen Eberhard (V.) der Ältere und (VI.) der Jüngere verschreiben sich gegen den Abt von Odenheim, dass ihr Landgraben dem Kloster an seinen Renten und Gerechtigkeiten und den Armen Leuten zu Großgartach an ihrem Viehtrieb unschädlich sein soll. - Sr.: Die A.
Abschr. o.D. (um 1750)
a) 1432 November 14 (Freitag nach Martin)
Auszug aus einem Vertrag zwischen den Grafen Ludwig und Ulrich von Württemberg und den Rittern Eberhard und Reinhard von Neipperg betr. das Keltern von Wein der Armen Leute zu Schwaigern und Neipperg in Nordheim,
gefertigt um 1650
b) 1533 September 6, Stuttgart
König Ferdinand beurkundet einen Vergleich zwischen Statthalter Pfalzgraf Philipp und dem Regiment zu Stuttgart sowie Dietrich und Ludwig von Neipperg, Burggrafen zu Alzey wegen der Weingärten ihrer Untertanen zu Schwaigern auf der Markung Nordheim. - Sr.: 1) Der A., 2) und 3) Dietrich und Ludwig von Neipperg
Abschr. o.D. (um 1650)
c) 1484 Oktober 1 (Freitag nach Michael), Stuttgart
Die Grafen Eberhard (V.) der Ältere und (VI.) der Jüngere verschreiben sich gegen den Abt von Odenheim, dass ihr Landgraben dem Kloster an seinen Renten und Gerechtigkeiten und den Armen Leuten zu Großgartach an ihrem Viehtrieb unschädlich sein soll. - Sr.: Die A.
Abschr. o.D. (um 1750)
1 Fasz.
Archivale
Schaden: z.T. fleckig
Urkunde von 1432 November 14 nicht in WR, Urkunde von 1484 Oktober 1: WR 7620
Neipperg, Dietrich von; Burggraf zu Alzey
Neipperg, Eberhard von; 15. Jh.
Neipperg, Ludwig von; Burggraf zu Alzey, ca. 16. Jh.
Neipperg, Reinhard Freiherr von
Großgartach : Leingarten HN
Neipperg : Brackenheim HN
Nordheim HN
Nordheim, HN; Markung
Odenheim, Abt
Schwaigern HN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Altwürttembergisches Archiv (Tektonik)
- Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden (Tektonik)
- Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen (Tektonik)
- Altensteig - Güglingen (Tektonik)
- Brackenheim W und G (Bestand)
- 14. Gerichtsakten (Gliederung)
- 14.2 Appellations- und Remissionssachen (Gliederung)