Archäologisches Institut / Institut für klassische Archäologie (Bestand)
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UAT 227/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> D Universitätseinrichtungen >> Db Seminare und Institute >> Db 11 Altertums- und Kunstwissenschaften >> Archäologisches Institut / Institut für klassische Archäologie (seit 1798/1821)
1736-1985
Bestandsbeschreibung: Übernommen: 1977, 1992 und 2016
1. Vorbemerkung
Tuxsche Sammlung und Archäologisches Institut
Älter als das Archäologische Institut sind seine Sammlungen: Im Jahre 1798 hinterließ der württembergische Regierungsrat Carl Sigmund Tux (1719-1798) der Universität die von seinem Vater, dem Regierungsrat Friedrich Tux in Breslau angelegte Sammlung, die vor allem antike und neuzeitliche Münzen, daneben aber auch numismatische Bücher, Gipsabgüsse und einen kleinen Bestand von Bronze- und Marmorstatuetten umfasste, darunter der griechische "Waf-fenläufer" als Glanzstück der heutigen Tübinger Sammlungen. Das Münz- und Antiquitätenkabinett wurde 1821 (UAT 227/1) auf dem Schloss untergebracht, wo es bis 1842 der Aufsicht des Unterbibliothekars, seither Inhabern der Lehrstühle für Klassischen Philologie (Walz, Teuffel) und Klassische Philologie und Archäologie (Bursian, Michaelis) unterstand.
Seit 1836 wurde eine Gipsabguss Sammlung aufgebaut, später kamen Sammlungen griechischer und italischer Originale hinzu, so dass ab 1874 an den Neubau eines Museums für antike Kunst gedacht wurde. Stattdessen wurden die Sammlungen 1881 oder 1882 im Pfleghof untergebracht. Die Bezeichnungen wechselten: Seit 1882 Archäologische Sammlung, seit 1895 (so in den Akten. Laut Personalverwaltung erst 1899) Archäologisches Institut. (UAT 117/788) Das Institut verblieb im Pfleghof bis 1907 und wurde dann in der Neuen Aula, später in der "Alten Chemie" und zuletzt auf Schloss Hohentübingen untergebracht. "Kunstarchäologische Vorlesungen" wurden in Tübingen seit 1831 gehalten, wurde 1908 ein Lehrstuhl für klassische Archäologie errichtet, 1974 in Kooperation mit dem Philologischen Seminar eine numismatische Arbeitsstelle.
2. Bearbeiterbericht
Unterlagen aus dem Archäologischen Institut wurden dem Universitätsarchiv in den Jahren 1977 sowie 1992 vor dem Umzug des Instituts auf Schloss Hohentübingen übergeben. Eine Grabungskarte aus der Sammlung Sieglin wurde im Januar 2016 vor allem aus Bestandserhaltungsgründen übergeben.
Das nachstehende Verzeichnis wurde aufgrund der Übergabeverzeichnisse (eines handschriftlichen zu Akz. 1977 (UAT 227/1-3)) und eines maschinenschriftlichen zu Akz. 13/92 (UAT227/4-30), erstellt. Weitere Erschließungsmaßnahmen stehen noch aus.
Der hier verzeichnete Bestand umfasst die mit Teilen der Tuxschen Sammlung an das archäologische Institut gelangte Unterlagen sowie Unterlagen des Archäologischen Instituts selbst. Die Unterlagen umfassen ca. 2,30 lfm und haben folgenden Inhalt:
A. "Tuxiana" (Sammlung Tux):
Korrespondenz von Friedrich und Carl Sigmund Tux (1 Nr., 1736-1791).
Inventare (UAT 227/1: 1 Nr., 1782, 1798-1827).
B. Archäologisches Institut:
Tux und die "tuxsche Bronce" betr. Korrespondenz des archäologischen Instituts (UAT 227/2-3: 2 Nrn, 1886, 1911).
Korrespondenz von Prof. Bernhard Schweitzer (UAT 227/4-6: 3 Nrn, 1948-1960).
Allgemeine Korrespondenz (UAT 227/7-13: 7 Nrn, 1948-1979).
Korrespondenz mit Universitätsstellen (UAT 227/14-19: 6 Nrn, 1950-1977).
Etat (UAT 227/20: 1 Nr., 1960-1982).
Studienangelegenheiten (UAT 227/21, 24-25: 3 Nrn, 1974-1985).
Gastvorträge, Exkursionen (UAT 227/26-27: 2 Nrn, 1960-1980).
Wiss. Hilfskräfte (UAT 227/28-30: 3 Nrn, 1963-1984).
Grabungskarte aus der Sammlung Sieglin (227/31 1 Nr. o.D.)
3. Ergänzende Überlieferung
Nicht übergeben und bei der Kustodin, Privatdozentin Bettina von Freytag gen. Löringhoff, verblieben sind bei der Aktenaussonderung 1992 folgende Unterlagen:
Jahresrechnungen 1894/95 - 1906/07
Geschichte des Instituts bis 31.12.1979
Ausstellung: Tübinger Antiken 1962
Ausstellung: Italische Antiken 1971
Sammlungsinventar Nr.60-48367: Duplikate
Werkstätten [o.Jg.]
Nachlass Carl Watzinger (1877-1948): 1895-1947 (UAT 546)
Nachlass-Splitter Bernhard Schweitzer (1892-1966): 1921-1966 (UAT 691)
Nachlass Ulrich Hausmann (1917-1996): 1962-1995) (UAT 661)
Rechnungen des Münz- und Antiquitätenkabinetts aus der Zeit zwischen 1824/25 und 1908/09 sind in Bestand E 226/192 im StA Ludwigsburg überliefert.
UAT 227/22 (Prospekte) kassiert.
1. Vorbemerkung
Tuxsche Sammlung und Archäologisches Institut
Älter als das Archäologische Institut sind seine Sammlungen: Im Jahre 1798 hinterließ der württembergische Regierungsrat Carl Sigmund Tux (1719-1798) der Universität die von seinem Vater, dem Regierungsrat Friedrich Tux in Breslau angelegte Sammlung, die vor allem antike und neuzeitliche Münzen, daneben aber auch numismatische Bücher, Gipsabgüsse und einen kleinen Bestand von Bronze- und Marmorstatuetten umfasste, darunter der griechische "Waf-fenläufer" als Glanzstück der heutigen Tübinger Sammlungen. Das Münz- und Antiquitätenkabinett wurde 1821 (UAT 227/1) auf dem Schloss untergebracht, wo es bis 1842 der Aufsicht des Unterbibliothekars, seither Inhabern der Lehrstühle für Klassischen Philologie (Walz, Teuffel) und Klassische Philologie und Archäologie (Bursian, Michaelis) unterstand.
Seit 1836 wurde eine Gipsabguss Sammlung aufgebaut, später kamen Sammlungen griechischer und italischer Originale hinzu, so dass ab 1874 an den Neubau eines Museums für antike Kunst gedacht wurde. Stattdessen wurden die Sammlungen 1881 oder 1882 im Pfleghof untergebracht. Die Bezeichnungen wechselten: Seit 1882 Archäologische Sammlung, seit 1895 (so in den Akten. Laut Personalverwaltung erst 1899) Archäologisches Institut. (UAT 117/788) Das Institut verblieb im Pfleghof bis 1907 und wurde dann in der Neuen Aula, später in der "Alten Chemie" und zuletzt auf Schloss Hohentübingen untergebracht. "Kunstarchäologische Vorlesungen" wurden in Tübingen seit 1831 gehalten, wurde 1908 ein Lehrstuhl für klassische Archäologie errichtet, 1974 in Kooperation mit dem Philologischen Seminar eine numismatische Arbeitsstelle.
2. Bearbeiterbericht
Unterlagen aus dem Archäologischen Institut wurden dem Universitätsarchiv in den Jahren 1977 sowie 1992 vor dem Umzug des Instituts auf Schloss Hohentübingen übergeben. Eine Grabungskarte aus der Sammlung Sieglin wurde im Januar 2016 vor allem aus Bestandserhaltungsgründen übergeben.
Das nachstehende Verzeichnis wurde aufgrund der Übergabeverzeichnisse (eines handschriftlichen zu Akz. 1977 (UAT 227/1-3)) und eines maschinenschriftlichen zu Akz. 13/92 (UAT227/4-30), erstellt. Weitere Erschließungsmaßnahmen stehen noch aus.
Der hier verzeichnete Bestand umfasst die mit Teilen der Tuxschen Sammlung an das archäologische Institut gelangte Unterlagen sowie Unterlagen des Archäologischen Instituts selbst. Die Unterlagen umfassen ca. 2,30 lfm und haben folgenden Inhalt:
A. "Tuxiana" (Sammlung Tux):
Korrespondenz von Friedrich und Carl Sigmund Tux (1 Nr., 1736-1791).
Inventare (UAT 227/1: 1 Nr., 1782, 1798-1827).
B. Archäologisches Institut:
Tux und die "tuxsche Bronce" betr. Korrespondenz des archäologischen Instituts (UAT 227/2-3: 2 Nrn, 1886, 1911).
Korrespondenz von Prof. Bernhard Schweitzer (UAT 227/4-6: 3 Nrn, 1948-1960).
Allgemeine Korrespondenz (UAT 227/7-13: 7 Nrn, 1948-1979).
Korrespondenz mit Universitätsstellen (UAT 227/14-19: 6 Nrn, 1950-1977).
Etat (UAT 227/20: 1 Nr., 1960-1982).
Studienangelegenheiten (UAT 227/21, 24-25: 3 Nrn, 1974-1985).
Gastvorträge, Exkursionen (UAT 227/26-27: 2 Nrn, 1960-1980).
Wiss. Hilfskräfte (UAT 227/28-30: 3 Nrn, 1963-1984).
Grabungskarte aus der Sammlung Sieglin (227/31 1 Nr. o.D.)
3. Ergänzende Überlieferung
Nicht übergeben und bei der Kustodin, Privatdozentin Bettina von Freytag gen. Löringhoff, verblieben sind bei der Aktenaussonderung 1992 folgende Unterlagen:
Jahresrechnungen 1894/95 - 1906/07
Geschichte des Instituts bis 31.12.1979
Ausstellung: Tübinger Antiken 1962
Ausstellung: Italische Antiken 1971
Sammlungsinventar Nr.60-48367: Duplikate
Werkstätten [o.Jg.]
Nachlass Carl Watzinger (1877-1948): 1895-1947 (UAT 546)
Nachlass-Splitter Bernhard Schweitzer (1892-1966): 1921-1966 (UAT 691)
Nachlass Ulrich Hausmann (1917-1996): 1962-1995) (UAT 661)
Rechnungen des Münz- und Antiquitätenkabinetts aus der Zeit zwischen 1824/25 und 1908/09 sind in Bestand E 226/192 im StA Ludwigsburg überliefert.
UAT 227/22 (Prospekte) kassiert.
30 Nrn; 1,40 lfm
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
17.12.2025, 9:03 AM CET
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