Güterübertragung an das Kloster Breitenau und Seelenheilsstiftung für den Priester Johann von Grebenau.
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Urk. 16, 118
Urk. 16, A II, Kloster Breitenau
Urk. 16 Kloster Breitenau - [ehemals: A II]
Kloster Breitenau - [ehemals: A II] >> 1325-1349
1332 August 7
Ausf. Perg., 2 Siegel hängen an
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno domini M°CCC°XXXII° ipso die Afre martiri
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Werner von Breitenau und Hermann von Itter, Dekan zu Fritzlar, als Testamentsvollstrecker des Priesters Johann von Grebenau, übertragen einen Hof, genannt der Reginbodenhof (Reghenbodenhop), gelegen vor dem Mühlhauser Tor (Mulehosertor) der Stadt Kassel, den Heinemann von Loybene, Bruder des Johannes und Bürger von Kassel, sowie dessen Ehefrau Ermentrude, von Johann gepachtet und nun den Testamentsvollstreckern übergeben hatten, dem Kloster Breitenau. Darüber hinaus wird bestimmt, dass die Fische (allecia), die aus den Einkünften des Hofes gekauft werden, den Konventualen des Klosters teil im Advent und teils in der Fastenzeit gegeben werden sollen, welche dafür wiederum versprechen, jeweils am ersten Montag im Advent, wenn dies ein gewöhnlicher Tag ist, die feierlichen Vigilien 'parce michi' zu begehen und am folgenden Tag die Messe zum Gedächtnis an den Priester Johannes zu feiern. Falls dieser Montag auf einen Feiertag fällt, sollen die Feierlichkeiten auf den nächsten Tag verschoben werden. Gleiches soll für die Fastenzeit gelten.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Werner von Breitenau und Hermann von Itter, Dekan zu Fritzlar, als Testamentsvollstrecker des Priesters Johann von Grebenau, übertragen einen Hof, genannt der Reginbodenhof (Reghenbodenhop), gelegen vor dem Mühlhauser Tor (Mulehosertor) der Stadt Kassel, den Heinemann von Loybene, Bruder des Johannes und Bürger von Kassel, sowie dessen Ehefrau Ermentrude, von Johann gepachtet und nun den Testamentsvollstreckern übergeben hatten, dem Kloster Breitenau. Darüber hinaus wird bestimmt, dass die Fische (allecia), die aus den Einkünften des Hofes gekauft werden, den Konventualen des Klosters teil im Advent und teils in der Fastenzeit gegeben werden sollen, welche dafür wiederum versprechen, jeweils am ersten Montag im Advent, wenn dies ein gewöhnlicher Tag ist, die feierlichen Vigilien 'parce michi' zu begehen und am folgenden Tag die Messe zum Gedächtnis an den Priester Johannes zu feiern. Falls dieser Montag auf einen Feiertag fällt, sollen die Feierlichkeiten auf den nächsten Tag verschoben werden. Gleiches soll für die Fastenzeit gelten.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ