Beschränkung der Freiheit des Beschuldigten: Untersuchungshaft
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BArch R 3001/21074
BArch R 3001 Reichsjustizministerium
Reichsjustizministerium >> R 3001 Reichsjustizministerium Generalakten, Teil II >> Hauptgebiet 4: Strafrecht, Strafrechtsgang, Strafvollzug und Polizei >> Strafverfahrensrecht >> Allgemeines >> Beschränkung der Freiheit des Beschuldigten
1935-1944
Enthält u.a.:
Sicherung des Haftzwecks nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils, v.a. bei zum Tode Verurteilten, 1936, 1940
Vernehmung von Gefangenen durch andere Behörden.- Rundverfügung vom 13. Mai 1937
Briefkontrolle beim VGH, 1939-1940
Haftdauer und deren Einfluss auf Höhe und Vollstreckung der erkannten Freiheitsstrafen, 1939-1940
Beim ORA anhängige Strafverfahren gegen Österreicher.- Beschwerden des GStA in Wien gegen die Dauer der Untersuchungshaft, 1940
Beim VGH anhängige Hoch- und Landesverratsverfahren mit sechs oder mehr Beschuldigten im Zeitraum 1938-1940 und kleinere Strafsachen von Mai 1939 bis Mai 1940 aus Österreich.- Anlagen zu einem Bericht des ORA beim VGH für Roland Freisler, 1940
Verzögerte Einleitung der Strafvollstreckung bei Jugendlichen, (1940) 1942
Verschonung mit Untersuchungshaft gegen Sicherheitsleistung.- Rundverfügung zum Gebrauch nur in Ausnahmefällen vom 29. Sept. 1942
Erteilung von Durchlassscheinen an Protektoratsangehörige zum Besuch politischer Häftlinge im übrigen Reichsgebiet, 1942-1943
Freilassung von Untersuchungsgefangenen zwecks Einsatzes in der Rüstung, v.a. Jägerprogramm und Waffendienst, 1944
Maßnahmen zur Verhinderung des Selbstmords von Untersuchungsgefangenen, 1944
Sicherung des Haftzwecks nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils, v.a. bei zum Tode Verurteilten, 1936, 1940
Vernehmung von Gefangenen durch andere Behörden.- Rundverfügung vom 13. Mai 1937
Briefkontrolle beim VGH, 1939-1940
Haftdauer und deren Einfluss auf Höhe und Vollstreckung der erkannten Freiheitsstrafen, 1939-1940
Beim ORA anhängige Strafverfahren gegen Österreicher.- Beschwerden des GStA in Wien gegen die Dauer der Untersuchungshaft, 1940
Beim VGH anhängige Hoch- und Landesverratsverfahren mit sechs oder mehr Beschuldigten im Zeitraum 1938-1940 und kleinere Strafsachen von Mai 1939 bis Mai 1940 aus Österreich.- Anlagen zu einem Bericht des ORA beim VGH für Roland Freisler, 1940
Verzögerte Einleitung der Strafvollstreckung bei Jugendlichen, (1940) 1942
Verschonung mit Untersuchungshaft gegen Sicherheitsleistung.- Rundverfügung zum Gebrauch nur in Ausnahmefällen vom 29. Sept. 1942
Erteilung von Durchlassscheinen an Protektoratsangehörige zum Besuch politischer Häftlinge im übrigen Reichsgebiet, 1942-1943
Freilassung von Untersuchungsgefangenen zwecks Einsatzes in der Rüstung, v.a. Jägerprogramm und Waffendienst, 1944
Maßnahmen zur Verhinderung des Selbstmords von Untersuchungsgefangenen, 1944
Reichsjustizministerium (RJM), 1877-1945
Akte
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 12:15 PM CEST