Irrungen (Streit) zwischen dem Amt Gottorf (Husum, Stapelholm) und Schwabstedt - Konvolut VI (Amt Schwabstedt)
Vollständigen Titel anzeigen
LASH, Abt. 7 Nr. 5172
Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713
Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 >> 6 Ämter und Landschaften Schleswig-Holstein-Gottorf >> 6.15 Stift Schleswig und Amt Schwabstedt >> 6.15.1 Generelles >> 6.15.1.2 Grenzstreitigkeiten, Verhältnis zu benachbarten Jurisdiktionen (1517-) 1544-1701
1598-1613
Enthält u. a.: Stiftslansten in Klein-Rheide und in Stapelholm 1600. Holz und Jurisdiktion (Gerichtsbarkeit) in Royum 1602, dabei auch Winninger Au, Krebsfang in den Angelner Auen allgemein, Dörpstedter Schlagbaum, Stapelholmer Stiftsfesten (Bedenken der Räte und Gutachten Dr. Junges, auch über die Geltung des Jütschen Low in den Schwabstedter Birkgerichten). Bünge ./. Dörpstedt und Wohlde 1604, auch Huder Fenne, Bergenhusen, neuer Graben der Schwabstedter, Schadlosverschreibung für den Amtmann von Gottorf hinsichtlich der Irrungen (Streitigkeiten) (1604 August). Gottorfischer Protest gegen Friedrich von Ahlefeldt als verordneten Kommissar. Skizze der Grenze bei Bünge 1605. Bergenhusener Hölzung und Stiftsvogt Jasper Odenfey. Votum der königlichen Compromissarii (Gert Rantzau, Hans Rantzau, Benedikt von Ahlefeldt, Baltzer von Ahlefeldt) zu Bünge ./. Wohlde und Dörpstedt, Hude ./. Norderstapel (Huder Fenne), Koldenbütteler Schleuse, 1605 November 3. Relation der gottorfischen Kommissare. Gutachten Joachim Blütings über Bünge und weiteres sowie über die Beitragspflicht der Schwabstedter zur Koldenbütteler Schleuse. Archivalbericht ("ex Repertorio cancellariae Germanicae") über die Irrungen bis 1607 (Stift Schleswig allgemein, Rödemis ./. Padeleck, Bünge ./. Wohlde, Mildstedter Spätland, Huder Fenne, Stapelholmer Festen und Kornheuer, Osterohrstedter Festegut). Bischof Ulrich ./. Gottorfer Herzogin Augusta wegen Dammbruchs am Husumer Mühlenteich und Schadenerstattung für die Rödemisser, dabei auch Handschreiben der Herzogin an Ulrich, 1610. Husumer Kommission 1613 Mai 4-6 (Gerd Rantzau, Statthalter, Balthasar von Ahlefeldt, Amtmann in Steinburg. Otto von Qualen, königlicher Rat. Heinrich von Ahlefeldt, fürstlicher Rat, Hans von der Wisch, Amtmann in Tondern, Gosche Wensin, fürstlich-gottorfischer Rat. Dr. Laurentius Laelius, Dr. Johannes Schönbach): Verhandlungsprotokoll (fürstlich-gottorfische Anwälte: Joachim Blüting und Hieronymus Moller, Schwabstedter Anwalt: Dr. Reiser) mit Voten und Urteilen in Sachen Südermarsch ./. Stiftsleute, hundertster Pfennig der Stiftsleute, Bünge ./. Wohlde und Dörpstedt, Huder Fenne, Koldenbütteler Schleuse und Hallig. Wohlder Kornheuer 1613 November Enthält auch: Hochzeit Gerd Rantzaus auf Arlewatt (Relation Hieronymus Mollers 1613 Mai 4)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:03 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Schleswig-Holstein insgesamt bis 1867 (Tektonik)
- Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 (Tektonik)
- Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 (Bestand)
- 6 Ämter und Landschaften Schleswig-Holstein-Gottorf (Gliederung)
- 6.15 Stift Schleswig und Amt Schwabstedt (Gliederung)
- 6.15.1 Generelles (Gliederung)
- 6.15.1.2 Grenzstreitigkeiten, Verhältnis zu benachbarten Jurisdiktionen (1517-) 1544-1701 (Gliederung)