1.) Ein Gut in und vor dem Dorf Sebbeterode [Ortsteil der Gem. Gilserberg, Schwalm-Eder-Kr.], genannt das Torgut, das ehemals der verstorbene Kraf...
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Urk. 14, 7740
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Krengel, Nr. 3
A I u, Krengel sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe K >> Kr-Ku >> Krengel >> 1500-1599
1519 September 19
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Ein Gut in und vor dem Dorf Sebbeterode [Ortsteil der Gem. Gilserberg, Schwalm-Eder-Kr.], genannt das Torgut, das ehemals der verstorbene Kraft von Marburg zu Lehen gehabt hatte, mit Zubehör; 2.) zwei Güter zu Sebbeterode mit Zubehör, die ehemals Kraft von Marburg und Werner Langschenkel zu Lehen gehabt hatten, genannt die (Grempengüter); 3.) der halbe Zehnt zu Dietershausen [Ortsteil der Gem. Künzell, Lkr. Fulda], den die 1492 Belehnten vom Hofmeister des Lanmdgrafen, Hans von Dörnberg, gegen die zwei Zehnten zu Huhnstadt [Huhnstadt (Hohenscheid), Hof auf der Gemarkung Gehau, Gem. Breitenbach am Herzberg, Lkr. Hersfeld-Rotenberg] unter dem Herzberg und zu Lingelbach [Stadtteil von Alsfeld, Vogelsbergkr.] eingetauscht hatten; 4.) eine Hufe Land mit Zubehör vor Neukirchen [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.], genannt die Pflugschershufe; 5.) der Hof zu Schrecksbach [Gem., Schwalm-Eder-Kr.], gelegen bei dem Kirchhof, mit allem Zubehör. Die meisten diese Güter hatte der verstorbene Vater der 1458 Belehnten, Albrecht Krengel, als Mann- und Burglehen besessen. Für den Fall, dass die Belehnten die Lehen nicht unter den Landgrafen von Hessen besitzen und zu Diersrod wohnen würden, soll das Torgut zu Sebbeterode wieder an den Landgrafen fallen. Die Pflugschershufe vor Neukirchen sollen beim Aussterben des Mannstammes der Krengel die Töchter als Lehen haben.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Albrecht Krengel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Albrecht Krengel
Belehnte/r: Albrecht Krengel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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