Ritter Konrad, der Jude, sowie Bernhard v. Witten (Witten), Hermann genannt Kuling, und Hermann v. Lethmate (Lethmete), Knappen, bezeugen, daß der verstorbene Graf Adolf v. Berg als Schiedsrichter zwischen Graf Dietrich v. Limburg und Burkhard v. Broich ersterem das Patronatsrecht an der Kirche zu Mülheim zuerkannt hat. Da aber erneut ein Streit zwischen Everhard, Sohn des Grafen Diederich v. Limburg, und Burkhard v. Broich und seinem Sohn Dietrich um die Kirche ausgebrochen sei, hätten beide Parteien unter schriftlicher Darlegung ihrer Ansprüche die Gff. Engelbert v. d. Mark und Wilhelm v. Berg und Ravensberg um eine Rechtentscheidung gebeten. Die Gff. hätten zu Beyenburg für Recht erkannt, wie es in einer besiegelten Urkunde niedergelegt worden sei, daß der Graf von Limburg "behalt, wisunge und tobrenginge" mit Schiedsleuten tun müsse, was sie als solche hiermit bekennen und besiegeln.

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Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr
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