Titel: Plan für ein Hl. Grab in der Pfarrkirche St. Laurenz in Altheim. Art: Innenausstattung. Darstellungsmethode: Ansicht. Maßstab: 31 Einheiten = 31 (Schuh) = 31,5 cm. Dargestellter räuml. Bereich: Gesamtanlage des Hl. Grabs. Dargestelltes räuml. Thema: Neuerrichtung eines Hl. Grabs. Aussagen des zugehörigen Schriftguts: Mit einem Schreiben vom 1.9.1739 übermittelt der Pfleger von Mauerkirchen "yberschlög und ris umb verferttigung eines neuen grabs bey dem lobwürdtigen gottshaus St. Lorenzen negst Althamb." Die Ausführung des Entwurfs von Johann Georg Reischl obliegt den Kostenüberschlägen zufolge der Malerin Maria Anna Ettlingerin von Schärding, dem Schreinermeister Johann Paul Schwarzmayr und dem Zimmermeister Sebastian Renninger von Altheim. Am 5.3.1740 berichtet der Pfleger dann, dass ohne sein Vorwissen und seine Genehmigung das Hl. Grab bereits errichtet worden ist. Das alte Hl. Grab wird zum Verkauf angeboten. Literatur: Dischinger, Gabriele: Zeichnungen zu kirchlichen Bauten bis 1803 im Bayerischen Hauptstaatsarchiv. Textbd. S. 22; Nr. 8. Historisches Territorium: Gericht Mauerkirchen (bis 1779). Modernes Territorium: PB Braunau am Inn
Vollständigen Titel anzeigen
Titel: Plan für ein Hl. Grab in der Pfarrkirche St. Laurenz in Altheim. Art: Innenausstattung. Darstellungsmethode: Ansicht. Maßstab: 31 Einheiten = 31 (Schuh) = 31,5 cm. Dargestellter räuml. Bereich: Gesamtanlage des Hl. Grabs. Dargestelltes räuml. Thema: Neuerrichtung eines Hl. Grabs. Aussagen des zugehörigen Schriftguts: Mit einem Schreiben vom 1.9.1739 übermittelt der Pfleger von Mauerkirchen "yberschlög und ris umb verferttigung eines neuen grabs bey dem lobwürdtigen gottshaus St. Lorenzen negst Althamb." Die Ausführung des Entwurfs von Johann Georg Reischl obliegt den Kostenüberschlägen zufolge der Malerin Maria Anna Ettlingerin von Schärding, dem Schreinermeister Johann Paul Schwarzmayr und dem Zimmermeister Sebastian Renninger von Altheim. Am 5.3.1740 berichtet der Pfleger dann, dass ohne sein Vorwissen und seine Genehmigung das Hl. Grab bereits errichtet worden ist. Das alte Hl. Grab wird zum Verkauf angeboten. Literatur: Dischinger, Gabriele: Zeichnungen zu kirchlichen Bauten bis 1803 im Bayerischen Hauptstaatsarchiv. Textbd. S. 22; Nr. 8. Historisches Territorium: Gericht Mauerkirchen (bis 1779). Modernes Territorium: PB Braunau am Inn
Plansammlung 20292
Plansammlung
Plansammlung >> Plansammlung
[1739] (Planung)
61,1 x 44,5
Trägermaterial: Papier
Ausführung: braune Federzeichnung, mit Wasserfarben koloriert
Ausführung: braune Federzeichnung, mit Wasserfarben koloriert
Karten und Pläne
Urheber: Johann Georg Reischl
Reischl: Johann Georg
Ettlingerin: Maria Anna, Schärding
Schwarzmayr: Johann Paul, Schreinermeister
Renninger: Sebastian, Zimmermeister, Altheim
Altheim (PB Braunau am Inn, OÖ, A): Pfarrkirche St. Laurenz
Mauerkirchen (PB Braunau am Inn, OÖ, A), Pfleggericht: Pfleger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ