Geburtsbrief: Anna Rometsch
Vollständigen Titel anzeigen
A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5334
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1643 Mai 18
Regest: Vogt, Bürgermeister und Gericht zu Urach bekennen: Endris Jud, Spitalmeister zu Urach und Curator der Anna, Tochter des Jacob Rometsch, gewesenen Bürgers und Metzgers zu Urach, teilt mit, dass diese seine Pflegtochter sich dieser Tage mit dem Witwer Bartlin Eyßellauer +) Bürger und Becken zu Reuttlingen, wo sie sich schon lange in Diensten aufgehalten, ehelich versprochen habe und ihren ehelichen Verspruch durch öffentlichen Kirchgang bestätigen lassen und sich daselbst niederlassen wolle. Es wird bezeugt, dass Anna Rometsch +) die eheliche Tochter ist des Jacob Rometsch selig und seiner Hausfrau Barbara selig. Sie ist vermög der württ. Freiheit der Leibeigenschaft ledig und los.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 10. Juli 1643.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 10. Juli 1643.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Papiersiegel der Stadt Urach
Siegel (Erhaltung): vorhanden
Bemerkungen: +) Im Deutschen Gesch. Buch Bd. 34 S. 45 wird die Ehefrau des Bartolomäus Eisenlohr fälschlich Anna Rommel genannt.
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): vorhanden
Bemerkungen: +) Im Deutschen Gesch. Buch Bd. 34 S. 45 wird die Ehefrau des Bartolomäus Eisenlohr fälschlich Anna Rommel genannt.
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ