Kauf- / Rentenbrief
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B-KR, Kauf- und Rentenbriefe Nr. 56
B-KR Kauf- und Rentenbriefe
Kauf- und Rentenbriefe >> 1601-1700
26. September 1603
Die Eheleute Martin Schulte zu Bispinck und Anna Probsting im Kspl. Albersloh kaufen von Elsa Bisping, Witwe des Meisters Arnoldt Rotlandt, Bürger zu Münster, und ihren Vormündern Henrich Ruhe und Herman Fästerman, Bürger zu Münster, ihr Haus und Hof samt dem Vorgadem an der Prinzipal-Behausung, auf der Breitenstegge in Münster gelegen, zwischen den Häusern des Johan Reddekers und des Schmeheman zu Mecklenbeck, und eine Männer- und Frauenbank in der St. Aegidiikirche für 400 Rt. (bzw. 100 Rt. bar zu zahlen; für 200 Rt.: 12 Rt. jährl. Zinsen und 50 Rt. jährl. Ablösung; für 100 Rt.: 15 Scheffel Gerste jährl. als Pension). Die o. g. Witwe behält sich lebenslanges Wohnrecht in o. g. Behausung vor, ebenso lebenslanges Wohnrecht für Margaretha Lodweg in o. g. Vorgadem.
Pap.Urk. 2 x; Unterschrift des Hinrich Rwue (Ruhe), Herman Fasterman, Berendt Barsse CBorsse), Johan Mume.
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen:
Johan Mum(m)e, Bürger zu Münster, Bernhardt Borst, Bürger zu Münster.
Johan Mum(m)e, Bürger zu Münster, Bernhardt Borst, Bürger zu Münster.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ