Die Benutzung der Soolquelle zu Neuwerk zur Saline Werl
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Sc - Altes Aktenarchiv, Sc IX A 19 (673)
Sc - Altes Aktenarchiv
Sc - Altes Aktenarchiv >> 09 - Neuwerkiana >> A - Anlegung und Erwerb
1825 - 1829
Enthält: Gutachten über die Frage, ob die Neuwerker Bohrlochsoole durch die vorhandene Röhrenstrecke nach der Saline Werl geleitet werden könne (o.D.); das Aufbringen der Soole auf die Gradierhäuser in Werl durch Fallröhren, Druckwerk (1825); Ausfluss der Soole aus dem Bohrloch Nr. 3 (1825-1826); Zuleitung der überflüssigen Neuwerker Bohrsoole betreffend (1827); PM über desgleichen, von Hr. von Lilien-Borg über diese Zuleitung (1827); Benutzung der überflüssigen Bohrlochsoole zu Neuwerk betr. (1827); Extrakt des Collegialprotokolls (1827); Gutachten über die vorgenommene Benutzung (1827); Circulare über die Benutzung der Bohrlochsoole Nr. 3 zum Betrieb der Saline Werl (1827-1828); Schreiben an Frau von Papen-Lohe hinsichtlich Erklärung über diesen Gegenstand (1827); Bemerkungen über die Zuleitung der Bohrlochsoole nach Werl (1827-1828); Schreiben des Sälzerobersten an Seyfried bezüglich Einholung eines Rechtsgutachtens (1828); Abschrift der Urkunde des Kurfürsten vom 27. Januar 1652; Erklärung der Frau von Papen-Lohe (1828); Schreiben des Sälzerobersten an die juristische Fakultät Halle (1829); Rechtsgutachten der juristischen Fakultät Halle (1829)
Akten
Standort: 81
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:16 MEZ