"Unerkannt nach oben" Der Schauspieler Sebastian Koch
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024107/201
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> Dezember 2002
7. Dezember 2002
Ob auf der Bühne, im Fernsehen oder auf der Leinwand - Sebastian Koch ist einer der gefragtesten Charakterdarsteller Deutschlands. Sein neuester Film "Das fliegende Klassenzimmer" kommt im Januar 2003 in die Kinos. Sebastian Koch mimt in der modernen Adaption von Erich Kästners gleichnamigen Kinderroman den mysteriösen Nichtraucher und beweist damit erneut seine grenzenlose Wandlungfähigkeit.
1962 in Karlsruhe geboren, verbrachte Sebastian Koch seine Jugend in Stuttgart. Eigentlich wollte er Musiker werden, doch die Inszenierungen des Stuttgarter Intendanten Claus Peymann Ende der 70-er Jahre faszinierten ihn so sehr, dass er sich an der renommierten Münchner Otto-Falckenberg-Schule zum Schauspieler ausbilden ließ. Es folgten Theater Engagements in Ulm, Darmstadt und Berlin. 1986 bekam der Wahlberliner seine erste Fernsehrolle im "Tatort". Sein Gesicht sah man danach oft in Krimis und Thrillern, sein Name blieb eher unbekannt, bis er 1997 mit dem vielgelobten Zweiteiler "Das Todesspiel" als RAFT-Terrorist Andreas Baader von sich reden machte.
2002 gelang , was seit über 30 Jahren kein Schauspieler mehr geschafft hat - gleich zwei Mal wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet: Für die Titelrolle in "Der Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker" und für seine Schauspielleistung in der Familiengeschichte "Die Manns".
1962 in Karlsruhe geboren, verbrachte Sebastian Koch seine Jugend in Stuttgart. Eigentlich wollte er Musiker werden, doch die Inszenierungen des Stuttgarter Intendanten Claus Peymann Ende der 70-er Jahre faszinierten ihn so sehr, dass er sich an der renommierten Münchner Otto-Falckenberg-Schule zum Schauspieler ausbilden ließ. Es folgten Theater Engagements in Ulm, Darmstadt und Berlin. 1986 bekam der Wahlberliner seine erste Fernsehrolle im "Tatort". Sein Gesicht sah man danach oft in Krimis und Thrillern, sein Name blieb eher unbekannt, bis er 1997 mit dem vielgelobten Zweiteiler "Das Todesspiel" als RAFT-Terrorist Andreas Baader von sich reden machte.
2002 gelang , was seit über 30 Jahren kein Schauspieler mehr geschafft hat - gleich zwei Mal wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet: Für die Titelrolle in "Der Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker" und für seine Schauspielleistung in der Familiengeschichte "Die Manns".
0:13:20; 0'13
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Kultur Café - Kultur in Baden-Württemberg
Film
Porträt: Schauspieler Sebastian Koch
Rundfunk: Fernsehen
Theater
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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