Gas und Bohrtürme am Bodensee - Wie gefährlich ist "Fracking"?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 R130005/202
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013
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21. Februar 2013
Was haben Bodensee und Oberschwaben mit dem "Wilden Westen" der USA gemeinsam? Die Goldgräberstimmung. Das Gold im Süden des Landes heißt allerdings Erdgas. Die Stimmung dort ist alles andere als golden. Denn Sorge und Angst gehen um: Was ist das für eine Fördermethode namens "Fracking" und was bedeutet das für Grundwasser und Region?
Erdgas aus Oberschwaben. Es könnte die größte Revolution auf dem Energiemarkt werden. Die USA sind auf dem besten Wege, 2015 Russland bei der Gasproduktion zu überholen. Möglich macht das eine neue Technologie: Fracking. Dadurch werden Erdgas und -öl aus tiefen Gesteinsschichten gefördert. In Deutschland, auch in Baden-Württemberg, laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren. Am Bodensee und in Oberschwaben haben sich Firmen bereits ein Gebiet von ca. 3.000 Quadratkilometern abgesteckt. Darunter sollen sich riesige Gasvorkommen befinden.
Gefahr fürs Trinkwasser. Was bedeutet das für die Region? Bei der "Fracking"-Methode wird mit einem Gemisch aus Waser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck das unterirdische Gestein aufgebrochen. Kritiker sagen: Die Gefahr ist groß, dass diese Chemikalien ins Grundwasser gelangen und sich damit vermischen. In den USA kam es so zu brennbarem Leitungswasser.
Der Gesetzentwurf. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) will deshalb mit anderen Länderministern ein Moratorium, also den Aufschub aller vorbereitenden Maßnahmen. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) ist zwar nicht angetan von der Gasfördermethode, legt aber eine große Eile an den Tag, noch vor der Bundestagswahl ein Gesetz vorzulegen, das die Voraussetzungen für "Fracking" in Deutschland regelt.
13 Jahre lang könnte sich Deutschland so unabhängig von russischem Gas machen. Anderseits, sagen Kritiker, könnte "Fracking" sogar Erdbeben auslösen. Am Bodensee organisieren sich beunruhigte Bürger. Denn kaum jemand weiß von den Plänen der Gasfirmen.
Erdgas aus Oberschwaben. Es könnte die größte Revolution auf dem Energiemarkt werden. Die USA sind auf dem besten Wege, 2015 Russland bei der Gasproduktion zu überholen. Möglich macht das eine neue Technologie: Fracking. Dadurch werden Erdgas und -öl aus tiefen Gesteinsschichten gefördert. In Deutschland, auch in Baden-Württemberg, laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren. Am Bodensee und in Oberschwaben haben sich Firmen bereits ein Gebiet von ca. 3.000 Quadratkilometern abgesteckt. Darunter sollen sich riesige Gasvorkommen befinden.
Gefahr fürs Trinkwasser. Was bedeutet das für die Region? Bei der "Fracking"-Methode wird mit einem Gemisch aus Waser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck das unterirdische Gestein aufgebrochen. Kritiker sagen: Die Gefahr ist groß, dass diese Chemikalien ins Grundwasser gelangen und sich damit vermischen. In den USA kam es so zu brennbarem Leitungswasser.
Der Gesetzentwurf. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) will deshalb mit anderen Länderministern ein Moratorium, also den Aufschub aller vorbereitenden Maßnahmen. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) ist zwar nicht angetan von der Gasfördermethode, legt aber eine große Eile an den Tag, noch vor der Bundestagswahl ein Gesetz vorzulegen, das die Voraussetzungen für "Fracking" in Deutschland regelt.
13 Jahre lang könnte sich Deutschland so unabhängig von russischem Gas machen. Anderseits, sagen Kritiker, könnte "Fracking" sogar Erdbeben auslösen. Am Bodensee organisieren sich beunruhigte Bürger. Denn kaum jemand weiß von den Plänen der Gasfirmen.
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Bodensee
Fracking
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:31 MEZ
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