Die ehemals von den Vogt von Fronhausen heimgefallenen Anteile an den Zehnten zu Münchhausen [Gem., Lkr. Marburg-Biedenkopf] und Wollmar [Ortsteil...
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Urk. 14, 11223
A I u, Scharff sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Scharff, Nr. 2
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Mehrere Familien >> Personenbetreffe D-F >> Duising (Duysing) und Vultejus
1741 Oktober 26
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die ehemals von den Vogt von Fronhausen heimgefallenen Anteile an den Zehnten zu Münchhausen [Gem., Lkr. Marburg-Biedenkopf] und Wollmar [Ortsteil der Gem. Münchhausen, Lkr. Marburg-Biedenkopf]. Die Anteile waren von den Vogt von Fronhausen weiter an Hieronymus Ingebrandt und später an dessen Erben mit allen Rechten und allem Zubehör zu Erblehen verliehen worden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm Christian Vultejus
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm Christian Vultejus
Belehnte/r: Prof. Dr. med. Justin Gerhard Duising (Duysing) zu Marburg anstatt seiner Ehefrau Christine Elisabeth, Tochter des verstorbenen französischen Rats Johann Wilhelm Vultejus, weiter ihr Bruder Wilhelm Christian Vultejus, wie auch anstatt der Kinder des verstorbenen Prokanzlers, Regierungsrats und Professors der Rechte zu Marburg, Johann Wilhelm Waldschmitt, Christine Lucia und Johann Wilhelm, deren Mutter und Vormund Dorothea Eleonore, geborene Tilemann, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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