Verkauf des halben Zehnten zu Allendorf bei Verna an Cappel durch Wigand, Sohn des ehemaligen Schultheißen Eberhard zu Homberg
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Urk. 18, 694
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1259
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1250-1259
Homberg; Fritzlar 1259
Beglaubigte Abschrift (Kassel 1760 Juni 20) des Archivars Friedrich Christoph Schmincke, Papier.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Hoenberg anno domini 1259. Hec autem uenditionis facte renouatio publicata est in Fritslaria
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich und Konrad, Blutsverwandte von Urff (Vrphe), bekunden, daß Wigand, Sohn des ehemaligen Homberger Schultheißen Eberhard, den halben Zehnten in Allendorf bei Verna (Aldindorf apud Veirne), den er bisher von ihnen zu Lehen getragen hatte, mit ihrer Zustimmung dem Abt Giselbert und den Verwaltern (prouisoribus) des Stifts Cappel verkauft habe (uendidit ... vsibus eorumdem omnimodis profuturam). Sie selbst lassen ihn ihrem Lehnsherren, dem Grafen Gottfried von Reichenbach (Richenbach), auf.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: in Homberg: Ditmar Pleban
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Volpert von Borken, Giso Sohn der Bya (coram testibus ... Gysone filio By[e]), die Brüder Widerold, Eberhard und Konrad gen. Holzsadel, Heinrich Sohn Eberhards von Uttershausen (Vtershusin), Heinrich Storo (Heinrico Storone), Ulrich von Rodemann (Rodinmannin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: In Fritzlar: Richolf in der Geismargasse (in Geysmar[gazzin]
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gebeno
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herbord Sohn Grebes (filio Comitis)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Brüder Hertwig und Trothmar (Trohmaro)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. und die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Original: Nr. 73. Weitere Abschrift: Kopiar K 270, 25r-v, daraus die obigen Angaben ergänzt.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regesten: Gilsa, Felix Frh. von u. zu: Die Burg zu Niederurf und ihre Besitzer. In: Zeitschr. f. Hess. Gesch. u. Landeskunde AF 22 = NF 12, 1886, Beil. III S.97 Demandt: Rechtsgesch. Fritzlar (wie Nr.68) Nr.39
Vermerke (Urkunde): Literatur: List. Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.89
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.4
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich und Konrad, Blutsverwandte von Urff (Vrphe), bekunden, daß Wigand, Sohn des ehemaligen Homberger Schultheißen Eberhard, den halben Zehnten in Allendorf bei Verna (Aldindorf apud Veirne), den er bisher von ihnen zu Lehen getragen hatte, mit ihrer Zustimmung dem Abt Giselbert und den Verwaltern (prouisoribus) des Stifts Cappel verkauft habe (uendidit ... vsibus eorumdem omnimodis profuturam). Sie selbst lassen ihn ihrem Lehnsherren, dem Grafen Gottfried von Reichenbach (Richenbach), auf.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: in Homberg: Ditmar Pleban
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Volpert von Borken, Giso Sohn der Bya (coram testibus ... Gysone filio By[e]), die Brüder Widerold, Eberhard und Konrad gen. Holzsadel, Heinrich Sohn Eberhards von Uttershausen (Vtershusin), Heinrich Storo (Heinrico Storone), Ulrich von Rodemann (Rodinmannin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: In Fritzlar: Richolf in der Geismargasse (in Geysmar[gazzin]
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gebeno
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herbord Sohn Grebes (filio Comitis)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Brüder Hertwig und Trothmar (Trohmaro)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. und die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Original: Nr. 73. Weitere Abschrift: Kopiar K 270, 25r-v, daraus die obigen Angaben ergänzt.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regesten: Gilsa, Felix Frh. von u. zu: Die Burg zu Niederurf und ihre Besitzer. In: Zeitschr. f. Hess. Gesch. u. Landeskunde AF 22 = NF 12, 1886, Beil. III S.97 Demandt: Rechtsgesch. Fritzlar (wie Nr.68) Nr.39
Vermerke (Urkunde): Literatur: List. Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.89
Vermerke (Urkunde): Literatur: Küther: OL Fritzlar-Homberg (wie Nr.3) S.4
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ