Wilhelm Orth (Ortt), kaiserlicher Notar, bekundet auf Requisition des Grafen Friedrich Ludwig zu Löwenstein, dass in seiner und der genannten Zeugen Gegenwart die Grafen und Gebrüder Ludwig Ernst und Gustav Axel, Söhne Friedrich Ludwigs, sich laut ausgestellten und inserierten Reverses zur Einhaltung des Statutum gentilitium von 1597 verpflichtet haben.
Vollständigen Titel anzeigen
Wilhelm Orth (Ortt), kaiserlicher Notar, bekundet auf Requisition des Grafen Friedrich Ludwig zu Löwenstein, dass in seiner und der genannten Zeugen Gegenwart die Grafen und Gebrüder Ludwig Ernst und Gustav Axel, Söhne Friedrich Ludwigs, sich laut ausgestellten und inserierten Reverses zur Einhaltung des Statutum gentilitium von 1597 verpflichtet haben.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Nr. 73
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Hausurkunden bis 1799
Hausurkunden bis 1799 >> 5. 1650 - 1699
1657 April 22
4 Blatt
Quart (Höhe x Breite)
Urkunden
Ausstellungsort: Wertheim
Aussteller: Wilhelm Orth, kaiserlicher Notar
Zeugen: Dr. med. Hermann Kaufmann; Georg Greber, cand. iur. und gräflicher Praeceptor; Jacob Angelinus, Superintendent; Georg Heinrich Panncug, gräflicher Rat; Engelhard Göler, gräflicher Rat; Johann Hilgers, gräflicher Rat; Wilhelm Bulaeus, Pfarrer von Kreuzwertheim; Friedrich Weymar, gräflicher Zöllner; Johann Abraham Hofmann, gräflicher Privatkeller; Albrecht Henneberger, Schultheiß zu Sulzbach in der Grafschaft Löwenstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel von Wilhelm Orth in offener Holzkapsel an schwarz-gelber gedrehter Seidenkordel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift von Wilhelm Orth, kaiserlicher Notar
Aussteller: Wilhelm Orth, kaiserlicher Notar
Zeugen: Dr. med. Hermann Kaufmann; Georg Greber, cand. iur. und gräflicher Praeceptor; Jacob Angelinus, Superintendent; Georg Heinrich Panncug, gräflicher Rat; Engelhard Göler, gräflicher Rat; Johann Hilgers, gräflicher Rat; Wilhelm Bulaeus, Pfarrer von Kreuzwertheim; Friedrich Weymar, gräflicher Zöllner; Johann Abraham Hofmann, gräflicher Privatkeller; Albrecht Henneberger, Schultheiß zu Sulzbach in der Grafschaft Löwenstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel von Wilhelm Orth in offener Holzkapsel an schwarz-gelber gedrehter Seidenkordel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift von Wilhelm Orth, kaiserlicher Notar
Bulaeus, Wilhelm; Pfarrer zu Kreuzwertheim
Weimer, Friedrich; Keller und Zöllner in Wertheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland