Schweinestecher
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E 5/47 Nr. 37
E 5/47 Fleischerinnung
Fleischerinnung
1683 - 1684
Enthält:
1) Gesuch der Büchsenmeister und Geschworenen der Rindsmetzger an den Rat der Stadt, den Pflasterstechern [Schweinestecher] die ihnen nicht zustehende Schlachtung von Ochsen, Kälbern und Schafen erneut zu verbieten, o.d. [nach 1648, da Bezugnahme auf den 30jährigen Krieg].
2) Ordnung der Pflaster- und Schweinestecher; die Schlachtung anderen Viehs wird nicht generell verboten, jedoch starken Beschränkungen unterworfen, 14. Mai 1683.
3) Auszug aus dem Protokoll des Ochsen- und Unschlittamtes betr. den Ausschluss des Schweinestechers Stefan Spörl aus dem Kreis derer, die neben Schweinen auch anderes Vieh schlachten dürfen, obwohl ihm Meister Arnold Beyer sein Recht abtreten will; d.d. 6. Feb. 1684; als Berechtigte werden neben Arnold Beyer genannt: Philipp Hammer, Philipp Ammon, Andreas Harsch, Georg Linsner, Hiaronimus Herols [sic], Ludwig Goldner, Georg Beyer, Hans Bühler und Hans Jacob Bauer.
1) Gesuch der Büchsenmeister und Geschworenen der Rindsmetzger an den Rat der Stadt, den Pflasterstechern [Schweinestecher] die ihnen nicht zustehende Schlachtung von Ochsen, Kälbern und Schafen erneut zu verbieten, o.d. [nach 1648, da Bezugnahme auf den 30jährigen Krieg].
2) Ordnung der Pflaster- und Schweinestecher; die Schlachtung anderen Viehs wird nicht generell verboten, jedoch starken Beschränkungen unterworfen, 14. Mai 1683.
3) Auszug aus dem Protokoll des Ochsen- und Unschlittamtes betr. den Ausschluss des Schweinestechers Stefan Spörl aus dem Kreis derer, die neben Schweinen auch anderes Vieh schlachten dürfen, obwohl ihm Meister Arnold Beyer sein Recht abtreten will; d.d. 6. Feb. 1684; als Berechtigte werden neben Arnold Beyer genannt: Philipp Hammer, Philipp Ammon, Andreas Harsch, Georg Linsner, Hiaronimus Herols [sic], Ludwig Goldner, Georg Beyer, Hans Bühler und Hans Jacob Bauer.
Umfang/Beschreibung: 3 St.
Archivale
Indexbegriff Person: Ammon, Philipp
Indexbegriff Person: Bauer, Hans Jacob
Indexbegriff Person: Beyer, Arnold
Indexbegriff Person: Beyer, Georg
Indexbegriff Person: Bühler, Hans
Indexbegriff Person: Goldner, Ludwig
Indexbegriff Person: Hammer, Philipp
Indexbegriff Person: Harsch, Andreas
Indexbegriff Person: Herols, Hiaronimus
Indexbegriff Person: Linsner, Georg
Indexbegriff Person: Spörl, Stefan
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Herstellung und Verkauf
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Handwerksordnung
Indexbegriff Person: Bauer, Hans Jacob
Indexbegriff Person: Beyer, Arnold
Indexbegriff Person: Beyer, Georg
Indexbegriff Person: Bühler, Hans
Indexbegriff Person: Goldner, Ludwig
Indexbegriff Person: Hammer, Philipp
Indexbegriff Person: Harsch, Andreas
Indexbegriff Person: Herols, Hiaronimus
Indexbegriff Person: Linsner, Georg
Indexbegriff Person: Spörl, Stefan
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Herstellung und Verkauf
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Handwerksordnung
Metzger
Metzgerhandwerk
Schweinestecher
Ochsen
Kälber
Schafe
Rat der Stadt
Pflasterstecher
Rindsmetzger
Büchsenmeister
Meister, geschworene
Schlachtung
Ochsen- und Unschlittamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ