Henne von Hattstein, den man nennt von Hartenfels, bekennt, von seinem Verwandten Dietrich von Hattstein die von Gerhard, Junggrafen zu Sayn, Herren zu Freusburg und zu Homburg, zu Lehen rührende Gült und Gut zu Erbenheim auf Wiederkauf gekauft zu haben, mit Einwilligung des Grafen; und würde der genannte Dietrich dem Grafen oder dessen Erben diese Gült und Lehen aufsagen, oder ohne Lehenserben abgehen, so solle er, Henne, oder seine Erben, oder wer den Kaufbrief und Gülte und Gut innehätte, diese Gülte und Gut vor seinem Herrn von Sayn oder dessen Erben zu Mannlehen empfangen.
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Henne von Hattstein, den man nennt von Hartenfels, bekennt, von seinem Verwandten Dietrich von Hattstein die von Gerhard, Junggrafen zu Sayn, Herren zu Freusburg und zu Homburg, zu Lehen rührende Gült und Gut zu Erbenheim auf Wiederkauf gekauft zu haben, mit Einwilligung des Grafen; und würde der genannte Dietrich dem Grafen oder dessen Erben diese Gült und Lehen aufsagen, oder ohne Lehenserben abgehen, so solle er, Henne, oder seine Erben, oder wer den Kaufbrief und Gülte und Gut innehätte, diese Gülte und Gut vor seinem Herrn von Sayn oder dessen Erben zu Mannlehen empfangen.
340, U 10258
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 5 1350 bis 1399
1388 Januar 13
Papier, 1 Siegel, deutsch, Notariatsabschrift vom Jahre 1744
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: feria secunda post octavam Epiphanie
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Hardt Nr. 559
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Hardt Nr. 559
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ