Jörg Pfeiffer ("Pfeuffer") ab dem Hunberg (=Homberg) und Ehefrau Anna ("Hägin") bekennen, daß Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten, ihnen und ihrem jüngsten nachgelassenen Sohn bzw., wenn sie keinen haben, der jüngsten Tochter auf Lebenszeit das Gütlein auf dem Honberg verliehen hat, das zuvor Jakob Knobloch innehatte. Zu dem Gut gehören 3 Juchart Acker, die aus Margaretha Henins Gut genommen wurden. Die Beliehenen entrichten jährlich zu Martini bzw. den üblichen Zeiten als Zins und Hubgült 2 Hühner, 20 Eier und 1 Fasnachthenne, ferner nach Ittendorf 5 Scheffel Hafer und an St. Johann auf dem Honberg 3 Scheffel Vesen und 1 lb d in Ravensburger Maß und Währung. Margaretha Henin bekommt auf Lebenszeit jährlich 1 Scheffel Vesen, 4 Streichen Hafer und 12 Hafergarben Stroh, 1 Imi Lein oder Hanf. Sie darf auch eine Kuh auf die gemeine Weide treiben und ihr Häuslein mit dem Baumgarten nutzen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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