Jörg Pfeiffer ("Pfeuffer") ab dem Hunberg (=Homberg) und Ehefrau Anna ("Hägin") bekennen, daß Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten, ihnen und ihrem jüngsten nachgelassenen Sohn bzw., wenn sie keinen haben, der jüngsten Tochter auf Lebenszeit das Gütlein auf dem Honberg verliehen hat, das zuvor Jakob Knobloch innehatte. Zu dem Gut gehören 3 Juchart Acker, die aus Margaretha Henins Gut genommen wurden. Die Beliehenen entrichten jährlich zu Martini bzw. den üblichen Zeiten als Zins und Hubgült 2 Hühner, 20 Eier und 1 Fasnachthenne, ferner nach Ittendorf 5 Scheffel Hafer und an St. Johann auf dem Honberg 3 Scheffel Vesen und 1 lb d in Ravensburger Maß und Währung. Margaretha Henin bekommt auf Lebenszeit jährlich 1 Scheffel Vesen, 4 Streichen Hafer und 12 Hafergarben Stroh, 1 Imi Lein oder Hanf. Sie darf auch eine Kuh auf die gemeine Weide treiben und ihr Häuslein mit dem Baumgarten nutzen.
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Jörg Pfeiffer ("Pfeuffer") ab dem Hunberg (=Homberg) und Ehefrau Anna ("Hägin") bekennen, daß Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten, ihnen und ihrem jüngsten nachgelassenen Sohn bzw., wenn sie keinen haben, der jüngsten Tochter auf Lebenszeit das Gütlein auf dem Honberg verliehen hat, das zuvor Jakob Knobloch innehatte. Zu dem Gut gehören 3 Juchart Acker, die aus Margaretha Henins Gut genommen wurden. Die Beliehenen entrichten jährlich zu Martini bzw. den üblichen Zeiten als Zins und Hubgült 2 Hühner, 20 Eier und 1 Fasnachthenne, ferner nach Ittendorf 5 Scheffel Hafer und an St. Johann auf dem Honberg 3 Scheffel Vesen und 1 lb d in Ravensburger Maß und Währung. Margaretha Henin bekommt auf Lebenszeit jährlich 1 Scheffel Vesen, 4 Streichen Hafer und 12 Hafergarben Stroh, 1 Imi Lein oder Hanf. Sie darf auch eine Kuh auf die gemeine Weide treiben und ihr Häuslein mit dem Baumgarten nutzen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 337
GLAK 7/388
fasc. 049 n. 06
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1538 Januar 28 (auf monntag nach sant Pauls bekherung tag)
24 x 39,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Jörg Pfeiffer ("Pfeuffer") ab dem Hunberg (=Homberg) und Ehefrau Anna Hag ("Hägin")
Empfänger: Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten
Siegler: Junker Hans Klas von Reischach zu Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Empfänger: Gerwig [Blarer], Abt von Weingarten
Siegler: Junker Hans Klas von Reischach zu Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Hag, Anna
Hägin, Anna
Henin, Margaretha
Knobloch, Jakob
Pfeiffer, Anna
Pfeiffer, Jörg
Reischach, Hans Klaus von
Altdorf = Weingarten RV; Einwohner
Homberg : Deggenhausertal FN; Einwohner
Homberg : Deggenhausertal FN; Pfarrkirche St. Johann Baptist
Honberg = Homberg : Deggenhausertal FN
Hunberg = Homberg : Deggenhausertal FN
Ittendorf : Markdorf FN
Ravensburg RV; Maß
Ravensburg RV; Währung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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