. Georg Friedrich Schäfer, ehemaliger nassau-usingenscher Kellner zu Rosenthal, dessen Ehefrau Maria Elisabetha gegen Georg August Samuel Fürst von Nassau-Idstein, als Vormund des [Wilhelm Heinrich] Fürst von Nassau-Usingen, dann Wilhelm Heinrich Fürst von Nassau-Usingen, [Friedrich August] von Schütz, Oberamtmann,, Clement Vogt, Rat, Idstein
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1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.2 Anhang >> 1.2.2 RKG-Parteiakten
RKG-Urteil (1715)
Laufzeit: 1699, 1703-1716
Bemerkungen: Vgl. Nr. 1652
Zahlreiche Rechnungen, Verzeichnisse betr. Rosenthal, Prozeßakten des Strafverfahrens, Kassiber (ab 1699)
Gutachten der Juristenfakultät Heidelberg (1705)
Anspruch darauf, dem Kl., der wegen des Vorwurfs des fortgesetzten Betruges, der Unterschlagung, Fälschung und desgleichen seine Tätigkeit als Kellner zu Rosenthal, nachdem er nach Usingen zitiert und dort inhaftiert worden war, die Unterlagen des Kl. betr. die Verwaltung Rosenthals zur Rechtfertigung und Rechnungslegung zu übergeben, einen unparteiischen Kommissar beizugeben, die Unterlagen an eine unparteiische Juristenfakultät zur Prüfung zu übersenden, dem Kl. in dem vom usingenschen Fiskal anhängig gemachten peinlichen Verfahren wegen Betrugs, Unterschlagung, Diebstahl und Fälschungen, in dem der Fiskal die Todesstrafe durch den Strang beantragt hatte, einen Verteidiger zu bestellen, die Ehefrau des Kl. aus der Haft zu entlassen, dem Kl. selbst akzeptablere Haftbedingungen zu gewähren und eine vom Kl. angebotene Kaution zu akzeptieren
Laufzeit: 1699, 1703-1716
Bemerkungen: Vgl. Nr. 1652
Zahlreiche Rechnungen, Verzeichnisse betr. Rosenthal, Prozeßakten des Strafverfahrens, Kassiber (ab 1699)
Gutachten der Juristenfakultät Heidelberg (1705)
Anspruch darauf, dem Kl., der wegen des Vorwurfs des fortgesetzten Betruges, der Unterschlagung, Fälschung und desgleichen seine Tätigkeit als Kellner zu Rosenthal, nachdem er nach Usingen zitiert und dort inhaftiert worden war, die Unterlagen des Kl. betr. die Verwaltung Rosenthals zur Rechtfertigung und Rechnungslegung zu übergeben, einen unparteiischen Kommissar beizugeben, die Unterlagen an eine unparteiische Juristenfakultät zur Prüfung zu übersenden, dem Kl. in dem vom usingenschen Fiskal anhängig gemachten peinlichen Verfahren wegen Betrugs, Unterschlagung, Diebstahl und Fälschungen, in dem der Fiskal die Todesstrafe durch den Strang beantragt hatte, einen Verteidiger zu bestellen, die Ehefrau des Kl. aus der Haft zu entlassen, dem Kl. selbst akzeptablere Haftbedingungen zu gewähren und eine vom Kl. angebotene Kaution zu akzeptieren
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ
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- 1 Nassauische Akten (Gliederung)
- 1.2 Anhang (Gliederung)
- 1.2.2 RKG-Parteiakten (Gliederung)
- . Georg Friedrich Schäfer, ehemaliger nassau-usingenscher Kellner zu Rosenthal, dessen Ehefrau Maria Elisabetha gegen Georg August Samuel Fürst von Nassau-Idstein, als Vormund des [Wilhelm Heinrich] Fürst von Nassau-Usingen, dann Wilhelm Heinrich Fürst von Nassau-Usingen, [Friedrich August] von Schütz, Oberamtmann,, Clement Vogt, Rat, Idstein (Serie)