Einzelne Auswärtige. Esslingen.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, L 6 Bü 2094
A.24.4.5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, L 6 Materienregistratur
Materienregistratur >> 24. Auswärtiges >> 24.4. Einzelne Auswärtige
1645-1803
Enthält: Esslingen: Kriegsprätension von 1631: 1657 Schirmvereinswidriges Weinverbot 1666; Abzug von Weingütern 1671. Schuld von 1676 an der Winterquartierverpflegung der Alt Grani und der Leibkompanie 1678. Andere Quartier- und Rekrutenschulden 1692/1697. Löwenwirts Seizen Haferrest 1693/1703. Landschaftl. Brandsteuer 1707. Begleichung der Esslinger Indemnisationsgelder durch die Fruchtgefällrückstände des Esslinger Spitals im Amt Cannstatt 702. Württembergische Beschwerden in militari 1705/1706. Aufkündigung und Erneuerung des Schirmvereins; Konsignationen des nach Esslingen ausgeführten Weines 1705/1711; Klagen über Esslingens Weggeld und schlechte Wege 1712. Von Esslingen erbetene Arrestierung des Apothekers Renkischen landschaftl. Kapitals 1730. Esslingens Leistungen für die durchmarschierten Russen 1736. Verschiedene Akten des Bebenhäuser Pflegers zu Esslingen, Expeditionsrates Georg Leonhard Andreae, nur teilweise Esslingen berührend 1736/1745. Landschaftl. Interzession um Aufhebung des Weinverbotes und der Leder-Admodiation 1737. Generalreskript wider das Esslinger Leihen auf Wein 1739. Landschaftl. Brandsteuer 1743. Esslingens Zinsherabsetzung und deren Retorsion 1745. Accissachen 1746/1768. Reichshofratsconclusa betr. das Esslinger Stadtwesen 1752. Württembergische Reskripte betr. Umgeld 1761, Schirmvereins-Erneuerung 1764 und 1791, Zoll 1765, Flachs- und Garnhandel 1772. Landschaftl. Vorstellungen gegen die Zollerhöhung 1774/1776; Ratskonsulents Nagels Erben 1781; Abladgeld der Weine des Konstanzer Kellers 1790; Anteil Esslingens an der französischen Kontribution 1797; Gütererwerb der Esslinger 1802 (über Anteil an Kriegslasten s. Abschn. 22).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ