The remains of the day (Was vom Tage übrig blieb)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 R130128/102
J 25_G031_037, Teil 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Filmdokumente >> Spielfilme
1993
Enthält:
England im Jahre 1956: Der ältliche Butler Stevens erhält einen Brief von Miss Kenton, der Haushälterin, mit der er einst zusammengearbeitet hat. Sie habe aus der Zeitung erfahren, dass ihr ehemaliger Arbeitsplatz Darlington Hall nach dem Tod von Lord Darlington bei einer Auktion von dem amerikanischen Kongressabgeordneten Lewis ersteigert wurde. Stevens macht sich daraufhin mit dem Wagen seines neuen Arbeitgebers auf den Weg nach Wales, um Miss Kenton zu besuchen und sie zur Rückkehr nach Darlington Hall zu bewegen. Die Fahrt ans Meer wird eine Reise in seine eigene Vergangenheit, und allmählich treten die Erinnerungen an sein bisheriges Leben zutage:
Vor dem Zweiten Weltkrieg fanden auf dem weitläufigen Landsitz Treffen bedeutender europäischer Politiker statt, die Lord Darlington, ein Vertreter der Appeasement-Politik des britischen Premiers Neville Chamberlain, zu sich einlud. Stevens war dem Lord dabei stets loyal ergeben und sorgte dafür, dass jeder Bedienstete seinen Pflichten gewissenhaft und unauffällig nachkam. Mit Miss Kenton geriet er dabei immer wieder aneinander, ohne jedoch jedwede Gefühlsregung zu zeigen. Selbst als sein Vater starb, der ebenfalls zu Lord Darlingtons Dienern gehört hatte, ging Stevens, ohne sich Gefühle anmerken zu lassen, pflichtbewusst seinen täglichen Aufgaben nach.
Miss Kenton, die sich trotz seiner Emotionslosigkeit in Stevens verliebte, versuchte vergeblich, ihn aus der Reserve zu locken. Als das neue Dienstmädchen Lizzie aus Liebe zu dem jungen Dienstboten Charlie ihre Stelle aufgab, wurde sich die unverheiratete Miss Kenton schmerzlich bewusst, etwas im Leben verpasst zu haben. Weil Stevens sie weiterhin nicht an sich heranließ, heiratete sie schließlich einen anderen Mann und verließ Darlington Hall.
Lord Darlington, dessen Gäste, darunter vornehmlich britische Aristokraten, seine Auffassung teilten, dass Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Versailler Vertrag ungerecht behandelt worden war, wurde in der Nachkriegszeit als "Nazifreund" diskreditiert. Neben seinem Ansehen verlor er in der Folge auch sein Vermögen. Stevens, der den fatalen Irrweg seines gutgläubigen Herrn mit den Nationalsozialisten ebenso wenig bemerkt hatte wie die Gefühle, die er insgeheim gegenüber Miss Kenton hegte, wurde sich schließlich der Verfehlungen seines Arbeitgebers bewusst und bereute es, gegenüber Miss Kenton derart unterkühlt gewesen zu sein.
Als sich Stevens mit Miss Kenton trifft, lehnt sie es ab, nach Darlington Hall zurückzukehren. Sie möchte bei ihrem Ehemann bleiben, zudem erwartet die gemeinsame Tochter ein Kind.
"Was vom Tage übrig blieb" von Kazuo Ishiguro ist ein Spielfilm des US-amerikanischen Regisseurs James Ivory aus dem Jahr 1993.
Filmdaten:
Deutscher Titel: Was vom Tage übrig blieb
Originaltitel: The Remains of the Day
Produktionsland: Großbritannien, USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 1993
Länge: 134 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6
Stab:
Regie: James Ivory
Drehbuch: Ruth Prawer Jhabvala
Produktion: Mike Nichols, John Calley, Ismail Merchant
Musik: Richard Robbins
Kamera: Tony Pierce-Roberts
Schnitt: Andrew Marcus
Besetzung:
Anthony Hopkins: James Stevens
Emma Thompson: Miss Kenton
James Fox: Lord Darlington
Christopher Reeve: Lewis
Peter Vaughan: Stevens Vater
Hugh Grant: Reginald Cardinal
Michael Lonsdale: Dupont D'Ivry
Tim Pigott-Smith: Thomas Benn
Patrick Godfrey: Spencer
Peter Cellier: Sir Leonard Bax
Ben Chaplin: Charlie
Paul Copley: Harry Smith
Peter Eyre: Lord Halifax
Lena Headey: Lizzie
Brigitte Kahn: Baroness
Ian Redford: Wirt
Pip Torrens: Dr. Richard Carlisle
Rupert Vansittart: Sir Geoffrey Wren
John Haycraft: Auktionator
Abigail Hopkins: Dienstmädchen
Frank Shelley: Premierminister (Neville Chamberlain)
Wolf Kahler: deutscher Botschafter
Terence Bayler: Trimmer
(Wikipedia)
England im Jahre 1956: Der ältliche Butler Stevens erhält einen Brief von Miss Kenton, der Haushälterin, mit der er einst zusammengearbeitet hat. Sie habe aus der Zeitung erfahren, dass ihr ehemaliger Arbeitsplatz Darlington Hall nach dem Tod von Lord Darlington bei einer Auktion von dem amerikanischen Kongressabgeordneten Lewis ersteigert wurde. Stevens macht sich daraufhin mit dem Wagen seines neuen Arbeitgebers auf den Weg nach Wales, um Miss Kenton zu besuchen und sie zur Rückkehr nach Darlington Hall zu bewegen. Die Fahrt ans Meer wird eine Reise in seine eigene Vergangenheit, und allmählich treten die Erinnerungen an sein bisheriges Leben zutage:
Vor dem Zweiten Weltkrieg fanden auf dem weitläufigen Landsitz Treffen bedeutender europäischer Politiker statt, die Lord Darlington, ein Vertreter der Appeasement-Politik des britischen Premiers Neville Chamberlain, zu sich einlud. Stevens war dem Lord dabei stets loyal ergeben und sorgte dafür, dass jeder Bedienstete seinen Pflichten gewissenhaft und unauffällig nachkam. Mit Miss Kenton geriet er dabei immer wieder aneinander, ohne jedoch jedwede Gefühlsregung zu zeigen. Selbst als sein Vater starb, der ebenfalls zu Lord Darlingtons Dienern gehört hatte, ging Stevens, ohne sich Gefühle anmerken zu lassen, pflichtbewusst seinen täglichen Aufgaben nach.
Miss Kenton, die sich trotz seiner Emotionslosigkeit in Stevens verliebte, versuchte vergeblich, ihn aus der Reserve zu locken. Als das neue Dienstmädchen Lizzie aus Liebe zu dem jungen Dienstboten Charlie ihre Stelle aufgab, wurde sich die unverheiratete Miss Kenton schmerzlich bewusst, etwas im Leben verpasst zu haben. Weil Stevens sie weiterhin nicht an sich heranließ, heiratete sie schließlich einen anderen Mann und verließ Darlington Hall.
Lord Darlington, dessen Gäste, darunter vornehmlich britische Aristokraten, seine Auffassung teilten, dass Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Versailler Vertrag ungerecht behandelt worden war, wurde in der Nachkriegszeit als "Nazifreund" diskreditiert. Neben seinem Ansehen verlor er in der Folge auch sein Vermögen. Stevens, der den fatalen Irrweg seines gutgläubigen Herrn mit den Nationalsozialisten ebenso wenig bemerkt hatte wie die Gefühle, die er insgeheim gegenüber Miss Kenton hegte, wurde sich schließlich der Verfehlungen seines Arbeitgebers bewusst und bereute es, gegenüber Miss Kenton derart unterkühlt gewesen zu sein.
Als sich Stevens mit Miss Kenton trifft, lehnt sie es ab, nach Darlington Hall zurückzukehren. Sie möchte bei ihrem Ehemann bleiben, zudem erwartet die gemeinsame Tochter ein Kind.
"Was vom Tage übrig blieb" von Kazuo Ishiguro ist ein Spielfilm des US-amerikanischen Regisseurs James Ivory aus dem Jahr 1993.
Filmdaten:
Deutscher Titel: Was vom Tage übrig blieb
Originaltitel: The Remains of the Day
Produktionsland: Großbritannien, USA
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 1993
Länge: 134 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6
Stab:
Regie: James Ivory
Drehbuch: Ruth Prawer Jhabvala
Produktion: Mike Nichols, John Calley, Ismail Merchant
Musik: Richard Robbins
Kamera: Tony Pierce-Roberts
Schnitt: Andrew Marcus
Besetzung:
Anthony Hopkins: James Stevens
Emma Thompson: Miss Kenton
James Fox: Lord Darlington
Christopher Reeve: Lewis
Peter Vaughan: Stevens Vater
Hugh Grant: Reginald Cardinal
Michael Lonsdale: Dupont D'Ivry
Tim Pigott-Smith: Thomas Benn
Patrick Godfrey: Spencer
Peter Cellier: Sir Leonard Bax
Ben Chaplin: Charlie
Paul Copley: Harry Smith
Peter Eyre: Lord Halifax
Lena Headey: Lizzie
Brigitte Kahn: Baroness
Ian Redford: Wirt
Pip Torrens: Dr. Richard Carlisle
Rupert Vansittart: Sir Geoffrey Wren
John Haycraft: Auktionator
Abigail Hopkins: Dienstmädchen
Frank Shelley: Premierminister (Neville Chamberlain)
Wolf Kahler: deutscher Botschafter
Terence Bayler: Trimmer
(Wikipedia)
2'40
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Bild-/Tonträger: Kopie von VHS
Bild-/Tonträger: Kopie von VHS
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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