Johann Boitzen und Mattheiß Leuten, regierende Bür
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K/26
U 30
I 5 Süchteln Süchteln
Süchteln >> Altes Reich, Französische Zeit >> 1. Urkunden
1662 Februar 1
Regest: Johann Boitzen und Mattheiß Leuten, regierende Bürgermeister, sowie Heinrich Leuten, Merten gen Eick, Heinrich Kroepels, Jan Kroepels, Coen Moelen, Theiß Toelen und Arret Fliegen, ehemalige Bürgermeister des Flecks Süchteln, bezeugen, daß sie zur Durchführung eines bei der Düsseldorfer Hofkanzlei gegen Peter Ummen anhängigen Rechtsstreits von dem Bürgermeister Jahn Mostertz und Trintgen, seiner Hausfrau, 50 Reichstaler geliehen haben mit einem jährlichen Zinssatz von 2 Reichstalern. Soll die Summe zurückgezahlt werden, ist der Vertrag 1/4 Jahr vorher zu kündigen. Als Sicherheit dienen Einkünfte und Pachtgelder sowie alle sonstigen der Gemeinde gehörenden Güter. Insbesondere können sich die Gläubiger, wenn eine ordentliche Zahlung versäumt wird, an den Torpachterträgen schadlos halten. Bescheinigung von 1676 Jan. 2: Matthias Busbaum, der die Obligation der Theiß Mostertz bekommen hat, bescheinigt den Empfang von 50 Reichstalern, die ihm die Bürgermeister Johan tho Geretz und Peter Mangels auszahlten.
Ausf., Pap.
Urkunden
Boitzen, Johann
Leuten, Mattheiß
Leuten, Heinrich
Eick, Merten gen
Kroepels, Heinrich
Kroepels, Jan
Moelen, Coen
Toelen, Theiß
Fliegen, Arret
Ummen, Peter
Mostertz, Jahn
Mostertz, Trintgen
Busbaum, Matthias
Mostertz, Theiß
Geretz, Johan tho
Mangels, Peter
Düsseldorf
Düsseldorfer Hofkanzlei
Hofkanzlei, Düsseldorf
Anleihen, 1662
Stadttore, Süchteln; Verpachtung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ