Schuld- und Wechselsachen der Juden
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I. HA GR, Rep. 46 B, Nr. 2709
I. HA GR, Rep. 46 B Schlesien seit 1740
Schlesien seit 1740 >> 203. Judensachen >> 203.06. Schuld- und Wechselsachen
1768 - 1803
Enth. u. a.:
- Gesuch des Oberlandesältesten und Kanevasfabrikanten Pintus Lewin in Rathenow wegen seiner Forderung an Generalmajor von Kleist in Breslau über 595 Reichstalern für gelieferte Pferde, Aug. 1767 - März 1768
- Forderungen des Bankiers Ephraim Veitel in Berlin an den Schutzjuden Gad Samuel in Glogau, Aug. - Okt. 1771
- Wechsel- und hypothekarische Forderungen des Bankiers Ephraim Veitel in Berlin an Salomon David jun. in Breslau, Nov. 1773 - Dez. 1774, dabei: Gutachten von Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing und Joseph Swa, 31. Mai 1766, 26. Juli 1768 und 22. Nov. 1771
- Schuldforderung des Bankiers Ephraim Veitel in Berlin an den Schutzjuden Jacob Aaron in Breslau, Febr. 1775
- Schuldenwesen des Schutzjuden und Pferdelieferanten der kgl. preußischen Armee, Marcus Raphael in Breslau, Aug. - Nov. 1780, Juli 1782
- Rechtsstreit des kaiserlichen Hofjuden und kurpfälzisch-bayerischen Faktors sowie kursächsischen Hofagenten Samuel Wertheimer in Wien mit dem Schutzjuden und prinzlich preußischen Hoffaktor Raphael Abraham in Breslau wegen einer Schuldforderung, Dez. 1784 - Dez. 1785
- Schuldforderung des Handelsjuden Joseph Levin in Breslau an die Freifrau von Buddenbrock geb. Freiin von Kottwitz, Mai 1799 - Febr. 1801
- Rechtsstreit des Kattunfabrikanten Moses Hirsch in Berlin mit dem Schutzjuden Benjamin Berel in Breslau, Aug. - Sept. 1803.
- Gesuch des Oberlandesältesten und Kanevasfabrikanten Pintus Lewin in Rathenow wegen seiner Forderung an Generalmajor von Kleist in Breslau über 595 Reichstalern für gelieferte Pferde, Aug. 1767 - März 1768
- Forderungen des Bankiers Ephraim Veitel in Berlin an den Schutzjuden Gad Samuel in Glogau, Aug. - Okt. 1771
- Wechsel- und hypothekarische Forderungen des Bankiers Ephraim Veitel in Berlin an Salomon David jun. in Breslau, Nov. 1773 - Dez. 1774, dabei: Gutachten von Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing und Joseph Swa, 31. Mai 1766, 26. Juli 1768 und 22. Nov. 1771
- Schuldforderung des Bankiers Ephraim Veitel in Berlin an den Schutzjuden Jacob Aaron in Breslau, Febr. 1775
- Schuldenwesen des Schutzjuden und Pferdelieferanten der kgl. preußischen Armee, Marcus Raphael in Breslau, Aug. - Nov. 1780, Juli 1782
- Rechtsstreit des kaiserlichen Hofjuden und kurpfälzisch-bayerischen Faktors sowie kursächsischen Hofagenten Samuel Wertheimer in Wien mit dem Schutzjuden und prinzlich preußischen Hoffaktor Raphael Abraham in Breslau wegen einer Schuldforderung, Dez. 1784 - Dez. 1785
- Schuldforderung des Handelsjuden Joseph Levin in Breslau an die Freifrau von Buddenbrock geb. Freiin von Kottwitz, Mai 1799 - Febr. 1801
- Rechtsstreit des Kattunfabrikanten Moses Hirsch in Berlin mit dem Schutzjuden Benjamin Berel in Breslau, Aug. - Sept. 1803.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
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