Geburtsbrief: Barbara Knapp
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5012
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1591 März 5, Freitag
Regest: Schultheiss und Richter der 5 Flecken des unteren Amts Tübingen, Rommelsbach, Oferdingen, Altenburg, Sickenhausen und Degerschlacht, bekennen: Martin Bientz, Bürger zu Reitlingen, erklärt, dass er sich vor kurzem mit Barbara Knapp verheiratet habe und für sie zu Reitlingen um das Bürgerrecht anhalten wolle. Daher wird bezeugt, dass Barbara Knapp die eheliche Tochter ist des Georg Knapp selig, gewesenen Inwohners zu Altenburg, und der Barbara Welsch selig, die zu Oferdingen, wohin Altenburg pfarrbar (= eingepfarrt) ist, zu Kirche und Strasse gegangen sind.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Tax 5 Batzen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Tax 5 Batzen.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Veltin von Milen, Untervogt zu Tübingen
Siegel (Erhaltung): sein Insigel in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): sein Insigel in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ