Hanß Schulher und Dorottea, seine eheliche Hausfrau zu Marktheidenfeld erklären vor Steffann Baunich, Schultheiß, und Hans Schmeltz und Petter Muler, Gerichtsmännern zu Marktheidenfeld, dass sie von Velthen N., Gotteshausmeister zu Wertheim, eine Summe von 20 fl. gegen 1 fl. Jahreszins aufzunehmen und sie zu Marktheidenfeld bei Petternn Fischern in Empfang zu nehmen wünschen, dessen verstorbener Vorfahr Endreß Herschafft sie inne gehabt hat. Als Unterpfand bieten sie 3 Viertel Wingert daselbst am Eltertt -Anstoßer Bernhardt Lerman- und erhalten von dem Gericht die Erklärung, dass das Pfand genügend Sicherheit bietet.
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Hanß Schulher und Dorottea, seine eheliche Hausfrau zu Marktheidenfeld erklären vor Steffann Baunich, Schultheiß, und Hans Schmeltz und Petter Muler, Gerichtsmännern zu Marktheidenfeld, dass sie von Velthen N., Gotteshausmeister zu Wertheim, eine Summe von 20 fl. gegen 1 fl. Jahreszins aufzunehmen und sie zu Marktheidenfeld bei Petternn Fischern in Empfang zu nehmen wünschen, dessen verstorbener Vorfahr Endreß Herschafft sie inne gehabt hat. Als Unterpfand bieten sie 3 Viertel Wingert daselbst am Eltertt -Anstoßer Bernhardt Lerman- und erhalten von dem Gericht die Erklärung, dass das Pfand genügend Sicherheit bietet.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 13a Lade XVIII Nr. 134
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 13a Pfarrkirche zu Wertheim (Lade XVII-XVIII)
Pfarrkirche zu Wertheim (Lade XVII-XVIII) >> 7. 1541-1590
1560 Februar 13 (uff Dinstag 13 Februarius anno d. LX jorß)
Urkunden
Ausstellungsort: Marktheidenfeld
Siegler: Schultheiß Steffan Baunich
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Papier-Siegel
Siegler: Schultheiß Steffan Baunich
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Papier-Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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