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Dekanat Ludwig Heller
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Enthält u.a.: Ministerialerlasse: Erleichterungen für Kriegsbeschädigte bei Prüfungen, Anrechnung von Gebührenbeträge, Zulassung von Schulamtsbewerbern zum Studium nach erfolgter Teilnahme an einer Arbeitsgemeinschaft, Papierprüfung im Rechnungsjahr 1926, Berechnung der ruhegehaltsfähigen Dienstzeit der Hochschulprofessoren, Meldung zur Ergänzungsprüfung, Verfassungsfeier, Gebührenbefreiung der Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes, früheres Abtestieren für Olympia-Teilnehmer, Feier des 80. Geburtstages des herren Reichspräsidenten, Vermeidung von Auskünften über militärische Fragen der Gegenwart und der jüngsten Vergangenheit, Ermässigung der Studiengebühr für Studenten die länger als 8 Semester eingeschrieben sind, betr. Absicht der finnischen Regierung Professuren für finnische Sprache an deutschen Universitäten zu stiften, ab sofort wieder einzuführender Druckzwang für Habilitationsschriften, Hindenburgspende, Gebühreneinnahme der Dekane bis 1200 M jährlich gelten als Dienstaufwandentschädigung, Gebührenbefreiung der Stipendiaten der Alexander H. Stiftung, Rechte der emiritierten Professoren, Eintrittsbedingungen für die staatlichen italienischen Altertümer und Kunstsammlungen, Reifezeugnisse deutscher Oberschulen sind für Apotheker, Nahrungsmittelchemiker u.s.w. ein ausreichender Nachweis im Sinne der Prüfungsordnung, Berechnung der Vergütung für Lehraufträge, Volksschullehrer sind nach 2-jähriger Tätigkeit im Schuldienst als ordentliche Studenten zu immatrikulieren, Zulassungsbedingungen für Frauen zum Studium der Landwirtschaft, Neuregelung des Privatdozenten-Stipendiums, Abzug von Fahrtauslagen und Kirchensteuer bei der Steuererklärung, Beseitigung von Härten bei Gewährung von einmaligen Beihilfen für Privatdozenten, Aufhebung des Erlasses vom 6.8.1927 betr. Habilitationen (Hab.-ordnung), Gebührenordnung für SS 1928, betr. Titelführung im amtlichen Verkehr. - Ministerialschreiben: Fahrpreisermäßigung für Fahrten zu wissenschaftlichen Zwecken, Abhaltung von Vorlesungen und Übungen in der deutschen Volkskunde, Bewilligung der Druckunterstützung für cand. phil. Erich Wetzel, Bewilligung der Radio-Empfanggerätes (mit Zubehör) zur Unterstützung des neusprachlichen Unterrichts, Neuauflage Iwan Müller "Handbuch der klassischen Altertumswissenschaft" Bewilligung einer Garantiesumme für die Leiter der lateinischen und griechischen Kurse, Bewilligung der Druckunterstützung für Richard Lüdeke, betr. Antrittsvorlesungen bei Habilitationen, Hindenburg Gedenkmünze, betr. Turnen als Hauptfach, beurlaubte Nichtordinarien werden bei der Einholung von Vorschlägen nicht berücksichtigt, akademische Behörden dürfen über die amtlichen Bezüge der Universitätslehrer dritten Personen keine Mitteilung machen, Fahrpreisermässigung bei der Nutzung von Post-Kraftwagen für Lehrausflüge etc., Bewilligung eines Druckzuschuß für Stud. Hans Krenckel, Ernennung des Kurators Dr. Sommer aus Halle in gleicher Amtseigenschaft nach Greifswald für den in Ruhestand getretenen Geh. Oberregierungsrat Bosse, Anfrage betr. Handhabung der mündlichen Doktorprüfung, Studierende die in eine 2. Fakultät eingetreten sind zahlen 20 M Zusatzgebühr, Anfrage ob durch Promotionen die mit der Immatrikulation erworbenen Rechte erloschen sind oder ob die Promovierenden immatrikuliert sein müssen, betr. Ausbau der hiesigen Realschule zur Vollanstalt, Entpflichtung der Professoren bezieht sich auch auf die Tätigkeit als Institutsleiter, Anfrage für welche Fächer nach der Promotionsordnung Lateinkenntnisse verlangt werden, Bewilligung eines Druckzuschusses für Stud. Gerhard Bublitz (100 M), die deutsch-englische akademische Vermittlungsstelle in London hat ihre Tätigkeit unter Leitung von Prof. Brenner aufgenommen, Berichtanforderung über Anzahl der Doppelimmatrikulationen, erlassene Gebührenordnung gilt auch für WS 1927/28, Prof. Richter ist im Ministerium Dienstags und Freitags nicht zu sprechen. - Habilitationen: Dr. Wilhelm Petzsch in Vorgeschichte (Zulassung, Schriftverkehr, Gutachten), Dr. Wilhelm Hartnack in Geographie (Schriftverkehr, Beihilfenverlängerung, Gutachten, Zulassung), Dr. Johannes Leonhardt in Mineralogie und Petrographie (Schriftverkehr, Beihilfenverlängerung, Zeugnisse, Gutachten, Zulassung), Dr. Georg Mierdel in Physik, Dr. Wilhelm Süss in Reiner und angewandter Mathematik (Schriftverkehr, Gutachten, Zulassung). - Lehrkörper: Ernennung des Privatdozenten Dr. Hans Schmidkunz zum nichtbeamteten ao. Prof. (Antrag, Liste seiner Veröffentlichungen, Lebenslauf), Ernennung der außerordentlichen Professoren Leick, Curschmann und Jacoby zu ordentlichen Professoren an der hiesigen Fakultät, Privatdozent Dr. Bruno Markwardt wird beauftragt die Stilgeschichte und Theaterwissenschaft in Vorlesung zu vertreten (Verlängerung der Beihilfe), Versetzung des Privatdozenten Dr. Busemann nach Rostock, Geologie und Paläontologie: Ernennung des ao. Prof. Johannes Weigelt aus Halle zum ordentlichen Professor und Nachfolger des emeritierten Prof. Jaekel (nebst Schriftverkehr dazu) sowie Beihilfenverlängerung für Privatdozent Dr. Frebold (Antrag auf besoldeten Lehrauftrag wurde abgelehnt), Deutsche und nordische Philologie: Prof. Merker wird nach Breslau versetzt und der ao. Prof. Leopold Magon wird als Nachfolger vorgeschlagen, Zoologie: Ernennung des Privatdozenten Dr. Günter Just zum nichtbeamteten ao. Prof. (Gutachten, beruflicher Werdegang, Liste seiner Veröffentlichungen), Prof. Dr. Thaer bittet aus gesundheitlichen Gründen um Beurlaubung, Mittlere und neuere Geschichte: Ernennung des Privatdozenten Dr. Johannes Paul zum nichtbeamteten ao. Prof. (Lebenslauf, Gutachten, Liste seiner Veröffentlichungen, Schriftverkehr), Disziplinarverfahren gegen Prof. Vahlen wegen staatsverletzender Äußerungen mit Androhung der Entlassung aus dem Staatsdienst, Philosophie: Ernennung des Privatdozenten Dr. Mahnke zum ordentlichen Prof. und Versetzung nach Marburg, Urlaubsgenehmigung für Prof. Glagau, Übertragung der Lektorenstelle für schwedische Sprache an Magister Gunnar Drougge aus Stockholm, Beihilfe und Beurlaubung für die Studienreise des ao. Prof. Bräunlich nach Ägypten genehmigt, Bewilligung einer Beihilfe für Privatdozent Dr. Lutz Mackensen, betr. Neubesetzung der mathematischen Professur und Ernennung des Privatdozenten Dr. Karl Reinhardt zum ordentlichen Professor, Urlaubsgenehmigung für Prof. Curschmann, Beihilfen für den ao. Prof. Klinghardt verlängert, Gesuch das werdende Arbeitsinstitut die offizielle Bezeichung "Musikwissenschaftliches Seminar" zu geben, Privatdozent Dr. Hoheisel in Breslau wird beauftragt im WS 1927/28 die Vorlesungen in Mathematik zu vertreten, Prof. Pernice wird es genehmigt wegen anderweitiger wissenschaftlicher Arbeiten seine Lehrtätigkeit auf ein 2-stündiges Seminar zubeschränken, Prof. Dr. Heuckenkamp emeritiert zum Ende Sept. 1927 und wird damit von seinen amtlichen Verpflichtungen entbunden, die von Dr. Oppermann angekauften Anteilsscheine der "Volkshilfe" zwecks Wohnungsanmietung können vom Ministerium nicht übernommen werden, Druckzuschuß für Stud. Johannes Werdemann (100 M) genehmigt, Finanzamt Greifswald fragt nach Dekanatseinkünfte des Prof. Kolbe, die Vergütung des Zeichners Häger wird auf 100 M erhöht, der Bibliotheksdirektor i.R. Prof. Dr. Luther erhält die Erlaubnis Vorlesungen in Bibliothekswissenschaften zu halten, Vertrieb der Hindenburgs-Wohlfahrtsmarken verlängert, Druckzuschuß für Kurt Pirk bewilligt (100 M), Bezeichnung als "Musikwissenschaftliches Seminar" bestätigt, Prof. Dr. Rudolf Gross wird das freiwerdende planmäßige Ordinariat von Prof. Jaekel übertragen, Prof. Stammler wird für 1928 zum Mitglied des Wissenschaftlichen Prüfungsamtes für deutsche Volkskunde in Greifswald ernannt. - Eingaben an den Herren Minister: u.a. Promotionsgesuche von Käthe Kluth und Gertrud Kühn, Anträge auf Druckzuschüsse für Dissertationen. - Hochschulverband: über erfolglos versuchte Doktorexamen, Vorbildung der Studenten, Honorarerlasse für Dozentenkinder, Breslauer Rektor über Arbeit an auslanddeutschen Studierenden, Angebot der Nordd. Lyord für eine Studienreise nach Amerika, Hinterbliebenen Fürsorge, Berufberatung, betr. Steuermerkblatt, Stellungnahme der Fakultät zur Anfrage Turnen als Hauptfach und Ausbildung von Turnlehrern, betr. Einreichung einer Promotionsstatistik. - betrifft Ehrenpromotionen: Dr. Schindowski Berlin und Hans Reichel Braunscheig. - Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft: Zusammensetzung der Haupt- und Fachausschüsse, betr. Beschaffung wissenschaftlicher Literatur. - Stipendien: Namhaftmachung der Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes, Stipendium für Studierende der Landwirtschaft und der Philologie. - Anfrage der Technischen Hochschule in Stuttgart ob eine Preisaufgabe vor Beurteilung durch das Preisrichterliche Kollegium als Dissertation verwandt werden darf (nebst Antwort der Fakultät). - Schreiben an den Kurator: Bericht zur Anfrage betr. Pflege der deutschen Volkskunde, Gutachten und Kostenrechnung der Rundfunkanlage, Antwort betreffend Handhabung der mündlichen Doktorprüfung, Ergänzungsprüfung im Lateinischen, Nachweis der Promotionen. - Meldung an den Rektor das venia legendi erteilt wurde für: Dr. Siegfried Lange (Botanik), Dr. Gerhard Jung (physikalische Chemie), Dr. Wilhelm Hartnack (Geographie), Dr. Wilhelm Petzsch (Vorgeschichte), Dr. Georg Mierdel (Physik), Dr. Johannes Leonhardt (Mineralogie und Petrographie). - Fakultätssitzungen nebst Protokoll: 22. Juni 1927 (weitere Fakultät), 22. Juni 1927, 27. Juli 1927, 2. August 1927, 23. November 1927, 14. Dezember 1927, 11. Januar 1928, 21. Januar 1928, 2 Sitzungen am 1. Februar 1928 (Fakultätssitzung und Probevortrag Dr. Hartnack), 22. Februar 1928, 20. April 1928, 2. Mai 1928, 5. Mai 1928, 10. Mai 1928.
Band: Bd. 1
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.