Bürgerrechtsverleihung an den Seifensieder Georg Reichert aus Retzstadt, Erteilung der Seifensiederkonzession vorbehaltlich eines Probe-Suds, 1820, Anerkennung des Meisterstücks und Bürgerrechtsverleihung, 1821, Verzicht auf die Seifensieder-Konzession, abgelehnter Antrag auf Verehelichung mit der Drehermeisterstochter Theresia, geb. Müller, aus Aschaffenburg, 1845, abgelehnter Antrag auf die Konzession zum Handel mit angekaufter Seife, 1846
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Bürgerrechtsverleihung an den Seifensieder Georg Reichert aus Retzstadt, Erteilung der Seifensiederkonzession vorbehaltlich eines Probe-Suds, 1820, Anerkennung des Meisterstücks und Bürgerrechtsverleihung, 1821, Verzicht auf die Seifensieder-Konzession, abgelehnter Antrag auf Verehelichung mit der Drehermeisterstochter Theresia, geb. Müller, aus Aschaffenburg, 1845, abgelehnter Antrag auf die Konzession zum Handel mit angekaufter Seife, 1846
SSAA, AM 8048
AM Ansässigmachungen
Ansässigmachungen
1818 - 1821, 1845 - 1846
Enthält auch:
- Abschrift aus dem "besonderen Protokollbuch des Königlich Baierischen Stadtgerichtes" vom 13. Februar 1817
- Rekursschrift der Aschaffenburger Seifensieder mit interessanten Informationen über das Seifensiedergewerbe in Aschaffenburg, 1820
- Abschrift aus dem "besonderen Protokollbuch des Königlich Baierischen Stadtgerichtes" vom 13. Februar 1817
- Rekursschrift der Aschaffenburger Seifensieder mit interessanten Informationen über das Seifensiedergewerbe in Aschaffenburg, 1820
Stadt Aschaffenburg
Archivale
Buchstabe: R
Name Antragsteller: Reichert Georg, gen. Hansjörg
Name Antragsteller: Reichert Georg, gen. Hansjörg
Müller Theresia (*1807) - Verlobte des G. Reichert
Sohn Franz, 1845 Curator / Vormund - für Georg Reichert
Stöckinger Ignatz, Buchbinder 1820/21 - Stiefvater von G. Reichert
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
27.03.2025, 11:33 MEZ