Der "kathegorische" Kräutergarten. Der Tübinger Arzt und Botaniker Leonhart Fuchs wurde vor 500 Jahren geboren
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/004 D013202/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/004 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2001
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2001 >> Januar 2001
13. Januar 2001
Er war der Rektor mit der längsten Dienstzeit in der über 500-jährigen Geschichte der Tübinger Universität. Da er als protestantischer Professor im katholischen Ingolstadt kein Weiterkommen sah, folgte er einem Ruf ins protestantische Tübingen. Fuchs begnügte sich bei seinen Forschungen nicht mit den arabischen Texten, wie damals allgemein üblich, sondern ging zurück zu den griechischen Qellen. Nicht mit grauer Theorie, sondern mit praktischem Unterricht und vor allem mit seinen sachlich-naturgetreuen Pflanzendarstellungen hat er eine neue Epoche der Botanik eingeleitet. In seinem "New Kreüterbuch", erschienen 1542, veröffentlichte er erstmals eine systematische Darstellung der Pflanzen. Allerdings hat er an der Tatsache, dass die Fuchsie nach ihm benannt ist, kein Anteil.
Der Autor Rainer Zerbst führt anhand zahlreicher zeitgnössischer Dokumente in die Universitätswelt des 16. Jahrhunderts. Darüber hinaus würdigen Pflanzenforscher unserer Zeit die Leistungen dieses "Vaters" der modernen Botanik.
Der Autor Rainer Zerbst führt anhand zahlreicher zeitgnössischer Dokumente in die Universitätswelt des 16. Jahrhunderts. Darüber hinaus würdigen Pflanzenforscher unserer Zeit die Leistungen dieses "Vaters" der modernen Botanik.
0:59:00; 0'59
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Der Samstagabend aus dem Land
Baumann, Brigitte; Apothekerin
Stephan, Karl-Martin; Gärtner
Tübingen TÜ
Arzt
Forschung
Garten
Geburtstag: 500 Jahre
Medizin
Pflanze
Sechzehntes Jahrhundert
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ
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