3/8 [fol. 124f]: 1666 Sept 6 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXVII
Enthält: Anwesend: Rektor Raith, Lauterbach, Bardili, Frommann, Metzger, Möglin [Mögling], Graft, Cellarius; Abwesend: Kanzler [Wagner], Osiander, Gravius; 1.) Auf Supplik des Julius Simon Nördlinger (Anm. 1) Einräumung einer weiteren Frist für den wegen Ehebruchs geladenen Weicker (Anm. 2). [UAT 3/8, Bl. 124]; 2.) Genehmigung für Johann Heinrich Reiß, Buchdrucker, zur Neuauflage der Paulischen Grammatik. [UAT 3/8, Bl. 124]; 3.) Teilweise Befriedigung des Antrags von Pfarrer Bader aus Weil im Dorf auf Überlassung des dortigen Weins und von Haberstroh. [UAT 3/8, Bl. 124f]; 4.) Supplik des Nikolaus Harras [Harres] (Anm. 3) um Aufnahme als Universitätsbürger und Bescheid an ihn und den Untervogt der Weiterverweisung an die herzogliche Kanzlei. [UAT 3/8, Bl. 124']; 5.) Beschwerde des Maurique (Anm. 4) und Konsequenz der Einberufung eines Konsistoriums; (Gravius) [UAT 3/8, Bl. 124']; Anm. 1: Nördlinger: MUT 23110; MUT 24345. Anm. 2: Weicker: MUT 25809. Anm. 3: Nikolaus Harras [Harres]: MUT 25225. Anm. 4: Maurique: MUT 22789; MUT 22850; MUT 23208; MUT 23362; MUT 23968.
Akte
Acta Senatus, Bd. XXVII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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