Beziehungen zum Verband Bildender Künstler Deutschlands (VBKD) 1957-1962
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AdK-O 0062
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 03. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Bildende Kunst >> 03.2. Externe Beziehungen, Erklärungen, Preise und Orden >> 03.2.1. Beziehungen zu Institutionen, gesellschaftlichen Organisationen und Personen
1957 - 1962
Enthält: Vermerke, Protokolle, Korrespondenz, betr. u.a. - Ersuchen der Bezirksleitung Dresden des VBKD über die Ausleihe der Plastik "Thomas Mann" von Gustav Seitz und diverser Arbeiten von Max Lingner für die Ausstellung anläßlich der III. Parteikonferenz der SED, Februar 1956 - Beschluß des Präsidiums des VBKD in Berlin über gemeinsame Vorbereitung der 4. Deutschen Kunstausstellung und Mitteilung des VBKD über die Ausstellungsplanung im 2. Halbjahr 1956, April/Juni 1956 - Vorbereitung einer Ausstellung anläßlich des 50. Geburtstages von Fritz Cremer in der Nationalgalerie, Mai 1956 - Einladung der Bezirksleitung Berlin des VBKD für eine Veranstaltung mit Walter Besenbruch, Dezember 1956 - Absprachen mit dem Präsidium des VBKD über gemeinsame Ausstellungen im Pavillon der Kunst, März/August/Oktober 1957, März 1958 - Übergabe der Arbeit "Mädchen mit Katze" aus der Otto-Dix-Ausstellung an den VBKD, Juli 1957 - Ablehnung einer von Otto Nagel vorgeschlagenen Ausstellung der Künstlerin Ruth Schaumann durch den VBKD, September 1957 - Weitergabe des Ausstellungvorschlages "Münchner Künstlergenossenschaft" von Ferdinand Staeger an den VBKD, Dezember 1957 - Vorbereitung einer Internationalen Kunstausstellung in Moskau, Mai 1958 - Vorgang um die Teilnahme von Hans Theo Richter und Hans Körnig an einer Westberliner Kunstausstellung am Funkturm, u.a. Abschriften der Aussprachen des VBKD, Mitteilung des VBKD (Friedel Dinse) über Verbandsausschluß von Hans Körnig, Juli 1958 - Übersendung der Durchschrift einer Protestes des VBKD an den Deutschen Kunstrat Köln mit Protest gegen fehlende Angaben zur Herkunft von Josef Hegenbarth und Hans Theo Richter, Dezember 1958, und Abschrift der Reaktion des Deutschen Kunstrates Köln, Januar 1959 - Abschrift eines Schreibens des VBKD an Gustav Seitz, betr. Enthebung aus seinen Funktionen des Verbandes, Februar 1959 - Absprachen zur gemeinsamen Vorbereitung einer Ausstellung anläßlich des 10. Jahrestages der DDR, Februar 1959 - Übersendung eines Auszugs des Diskussionsbeitrages von Herman Raum anläßlich des IV. Kongreßes des VBKD (kritische Erwähnung von Hans Theo Richter und Armin Münch), Dezember 1959 - Absprachen über eine vom Verband und der Akademie veranstaltete Heartfield-Ausstellung und die Ausstellung "Im Kampf vereint", 1961 - Kritik des VBKD an der mangelhafter Organisation bei der Vorbereitung der Ausstellung "Junge Künstler", Januar 1962 - Zusammenarbeit mit dem VBKD bei der Vorbereitung einer Rudolf-Bergander-Ausstellung in Duisburg, 1962 Darin: u.a. Korrespondenz mit - den Staatlichen Museen Berlin (Ludwig Justi), betr. Absprachen mit Ludwig Justi über die Vorbereitung der Ausstellung zum 50. Geburtstag von Fritz Cremer, Mai 1956, Forderung von Ludwig Justi über Klärung von Finanzierungsproblemen beim Transport von Arbeiten Heinrich Ehmsen aus Bayern in die Nationalgalerie Berlin, Februar 1957, Übergabe von 4.524 Kontakt-Abzügen von Fotos nach Menzel-Zeichnungen an das Foto-Archiv der Nationalgalerie, Mai-Juni/Oktober 1957 - dem Ministerium für Kultur, betr. Antag von Josef Hegenbarth auf Genehemigung einer Beteiligung von Hegenbarth und Hans Theo Richter an einer Ausstellung des Kölnischen Kunstvereins, Befürwortung der Akademie, Ablehnung durch das Ministerium (Karl Laux), Mai 1958 - dem Zentralkomitee der SED, betr. Bitte von Otto Nagel an Alfred Kurella um die Erhaltung und den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses, November 1958 - dem Staatlichen Komitee für Körperkultur und Sport, betr. Ausschreibung für den Entwurf einer Anstecknadel, Mai 1960 - April 1961 - div. Verlagen, betr. Einholung von Abdruckrechten von Bildvorlagen, 1961-62 - der Pionierorganisation "Ernst Thälmann", Bitte an die Akademie der Künste um Unterstützung bei der geplanten Herausgabe des "Bild des Monat", 1962
Bildende Kunst / Sektion
1 Mappe, 138 Bl.;
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:05 MEZ
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