Neresheim, Benediktinerkloster (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 479
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien
1196-1806
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand enthält in den Jahren 1825 und 1826 in Neresheim ausgehobene Archivalien des 1095 gegründeten, 1803 in den Besitz der Fürsten von Thurn und Taxis, 1806 unter bayerische und 1810 unter württembergische Hoheit gekommenen Benediktinerklosters. Größere Teile des ehemaligen Klosterarchivs befinden sich im Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv zu Regensburg, im Stadtarchiv Augsburg sowie in der seit 1920 neubesiedelten Abtei.
Inhalt und Bewertung
Die wenigen, hier formierten Archivalien beinhalten päpstliche und kaiserliche Privilegierungen, allgemeine Verwaltungsangelegenheiten und Kirchensachen. Sie wurden im Jahr 1947 von Hans Werner Arndt neu geordnet und verzeichnet, nachdem das bis dato gültige Verzeichnis als einziges der mehreren Hundert Repertorien des Hauptstaatsarchivs Stuttgart während des Krieges in einer Verlagerungsstelle (Schloss Ehrenfels) in Verlust geraten war. Im Zuge dieser Neubearbeitung wurden alle provenienzmäßig nicht in den Bestand gehörigen Archivalien in anderen Beständen untergebracht (inbesondere Domstift Augsburg, Bayern u.a.), so dass der Bestand nunmehr nur im Kloster Neresheim selbst erwachsene Archivalien enthält. Das bislang nur in hand- bzw. maschinenschriftlicher Form vorliegende Repertorium wurde 2014 in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte weitgehend beibehalten.
Der Bestand enthält in den Jahren 1825 und 1826 in Neresheim ausgehobene Archivalien des 1095 gegründeten, 1803 in den Besitz der Fürsten von Thurn und Taxis, 1806 unter bayerische und 1810 unter württembergische Hoheit gekommenen Benediktinerklosters. Größere Teile des ehemaligen Klosterarchivs befinden sich im Fürst Thurn und Taxis Zentralarchiv zu Regensburg, im Stadtarchiv Augsburg sowie in der seit 1920 neubesiedelten Abtei.
Inhalt und Bewertung
Die wenigen, hier formierten Archivalien beinhalten päpstliche und kaiserliche Privilegierungen, allgemeine Verwaltungsangelegenheiten und Kirchensachen. Sie wurden im Jahr 1947 von Hans Werner Arndt neu geordnet und verzeichnet, nachdem das bis dato gültige Verzeichnis als einziges der mehreren Hundert Repertorien des Hauptstaatsarchivs Stuttgart während des Krieges in einer Verlagerungsstelle (Schloss Ehrenfels) in Verlust geraten war. Im Zuge dieser Neubearbeitung wurden alle provenienzmäßig nicht in den Bestand gehörigen Archivalien in anderen Beständen untergebracht (inbesondere Domstift Augsburg, Bayern u.a.), so dass der Bestand nunmehr nur im Kloster Neresheim selbst erwachsene Archivalien enthält. Das bislang nur in hand- bzw. maschinenschriftlicher Form vorliegende Repertorium wurde 2014 in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte weitgehend beibehalten.
11 Urkunden, 11 Büschel (1,2 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ