Magdalena Ruhin, Witwe Konrad Wißhopts ("Wysshopts"), bekennt, daß sie mit Zustimmung ihrer Vögte Hans Essich zu Fürimos (=Feurenmoos) und Konrad Striettacher von Untermeckenbeuren von Jos Diepoltshofer, Kaplan des Allerheiligenaltars in Unser lieben Frauen Pfarrkirche zu Ravensburg auf der vorderen Kanzel, auf Lebenszeit ein Gut in Schwarzenbach verliehen bekommen hat, wie es vorher ihr verstorbener Mann innehatte. Sie muß es in Hubers Weise bewirtschaften und in gutem Zustand halten, darf es nicht teilen, veräußern oder belasten. Jährlich entrichtet sie zu Ravensburg je 3 Scheffel Vesen und Hafer Ravensburger Maßes sowie 12 ß d derselben Währung, 6 Herbsthühner, 100 Eier, 1 Fasnachthenne. Korn und Geld ist zu Martini fällig, die Hühner um St. Jakobstag, Eier und Hennen "wie gewöhnlich" ist. Der Verleiher kann die Ausstellerin vom Gut vertreiben, wenn sie die Leihebedingungen nicht erfüllt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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