Vor dem Richter Rutger Delscher, den Schöffen Arnold Louffs, Johann zu Diepenbeck, Bernhard von Münster, Hartmann von Monheim, Michel uf den Borchgraiffen, Jorgen zu Muelenbeck und dem Fronboten Hans Sellerbeck des Landgerichts Mülheim an der Ruhr geben Katharina, die Witwe Hermanns of dem Braem, ihr Sohn Hermann, die Eheleute Heinrich von Rüttenscheid (van Ruddenscheidt) und Karen sowie die Eheleute Philipp of der Hoernen und Elsken und die Vormünder der Kinder Arnolds of der Hoernen deren Halbteil auf das Gut uf den Eickelbaum im Gericht Mülheim und der Honnschaft Speldorf nebst derselben Waldgerechtigkeit in der Speldorfer Mark dem Grafen Wirich v. Daun, dem das Gut durch Verfrevelung heimgefallen war, gegen Erlegung eines bestimmten Betrages zurück.
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Vor dem Richter Rutger Delscher, den Schöffen Arnold Louffs, Johann zu Diepenbeck, Bernhard von Münster, Hartmann von Monheim, Michel uf den Borchgraiffen, Jorgen zu Muelenbeck und dem Fronboten Hans Sellerbeck des Landgerichts Mülheim an der Ruhr geben Katharina, die Witwe Hermanns of dem Braem, ihr Sohn Hermann, die Eheleute Heinrich von Rüttenscheid (van Ruddenscheidt) und Karen sowie die Eheleute Philipp of der Hoernen und Elsken und die Vormünder der Kinder Arnolds of der Hoernen deren Halbteil auf das Gut uf den Eickelbaum im Gericht Mülheim und der Honnschaft Speldorf nebst derselben Waldgerechtigkeit in der Speldorfer Mark dem Grafen Wirich v. Daun, dem das Gut durch Verfrevelung heimgefallen war, gegen Erlegung eines bestimmten Betrages zurück.
1010 / 456
1010 Urkunden der Herrschaft und Rentei Broich/Amt Broich-Styrum
Urkunden der Herrschaft und Rentei Broich/Amt Broich-Styrum
1586 März 15
Ausfertigung: Pergament; Siegel des Gerichts Mülheim ab
Archivale
Historische Datumsangabe: Datum: 1586, dinstag post Laetare
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ