Oberamt Leutkirch (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/19 T 1-2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Oberämter und Landratsämter >> Oberamt Leutkirch
1806-1920
Überlieferungsgeschichte
1806 bis 1810 errichtet; 1842 Sprengelzuwachs; 1938 aufgehoben; Rechtsnachfolger wurde das Landratsamt Wangen; das Kreisgebiet wurde auf die Landkreise Wangen und Biberach verteilt.
Im Herbst 2013 wurde unter der Betreuung von Sabine Hennig das handschriftliche Findbuch inklusive Orts- und Personenregister im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel durch einen externen Dienstleister digitalisiert.
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Staatsorganisation; Landesgrenzen und Illerfähre; Franzoseneinfälle; Organisation der Gemeinden; Amtsprotokoll des Amts Rot an der Rot; Lehen und Gült; Ablösungen; Kirchen-, Schul- und Stiftungspflege: Grundstocks-, Schulden- und Bauwesen, Ernennung von Pfarrern; Schule: Gebäude und Lehrerwohnungen, Schulkosten, Ablösung von Leistungen; Scharfrichter; Gefängnisse; Beschäftigungsanstalten; Polizeistunde; Beschlagnahme von Druckschriften; Vereine und Versammlungen; Zünfte; Auswanderung; Ehe; Privatleihkasse; Brände; Land- und Forstwirtschaft: v.a. Weide und Güterzerstückelung; Gebäudebrandversicherung; Landschaftskassen; Handel und Gewerbe: v.a. Konzessionen und Ablösung der Bannrechte; Erfindungen und Patente; Lebensmittel- und Futterknappheit; Kriegswirtschaft 1914ff.
1806 bis 1810 errichtet; 1842 Sprengelzuwachs; 1938 aufgehoben; Rechtsnachfolger wurde das Landratsamt Wangen; das Kreisgebiet wurde auf die Landkreise Wangen und Biberach verteilt.
Im Herbst 2013 wurde unter der Betreuung von Sabine Hennig das handschriftliche Findbuch inklusive Orts- und Personenregister im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel durch einen externen Dienstleister digitalisiert.
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Staatsorganisation; Landesgrenzen und Illerfähre; Franzoseneinfälle; Organisation der Gemeinden; Amtsprotokoll des Amts Rot an der Rot; Lehen und Gült; Ablösungen; Kirchen-, Schul- und Stiftungspflege: Grundstocks-, Schulden- und Bauwesen, Ernennung von Pfarrern; Schule: Gebäude und Lehrerwohnungen, Schulkosten, Ablösung von Leistungen; Scharfrichter; Gefängnisse; Beschäftigungsanstalten; Polizeistunde; Beschlagnahme von Druckschriften; Vereine und Versammlungen; Zünfte; Auswanderung; Ehe; Privatleihkasse; Brände; Land- und Forstwirtschaft: v.a. Weide und Güterzerstückelung; Gebäudebrandversicherung; Landschaftskassen; Handel und Gewerbe: v.a. Konzessionen und Ablösung der Bannrechte; Erfindungen und Patente; Lebensmittel- und Futterknappheit; Kriegswirtschaft 1914ff.
369 Akten (12,0 lfd.m)
Bestand
Leutkirch im Allgäu RV; Oberamt
Rot an der Rot BC; Amt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ