Situation von Flüchtlingen in Baden-Württemberg
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/018 A150007/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/018 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2015
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2015 >> Februar
19. Februar 2015
Wer vor dem Elend in seiner Heimat flieht, der findet seinen Weg auch nach Deutschland. Hier herrschen Friede, Sicherheit und Wohlstand. Ein Zustand, nach dem sich Flüchtlinge in den Lagern des Nahen Ostens oder auf den Booten im Mittelmeer genauso sehnen wie Menschen, die vor den Verhältnissen auf dem Balkan die Flucht ergreifen. Wer vor dem Nichts steht, hofft auf eine Zukunft hier im Land.
Weil das Elend auf dieser Welt groß ist, ist die Zahl der Flüchtlinge in Baden-Württemberg sprunghaft angestiegen. Um dauerhaft hier bleiben zu können, beantragen sie Asyl. Für die meisten beginnt damit ein Kampf ums Bleiberecht. Denn wer als Fluchtgrund weder Krieg noch Verfolgung angeben kann, hat nach deutschem Recht keine Aussicht auf Asyl. Doch auch wer Verfolgter oder ein Opfer eines Konflikts ist stellt rasch fest: Europa hat die Hürden selbst für solche Asylsuchenden hoch gelegt.
SWR1 Thema Heute Baden-Württemberg schaut sich die Lage von Flüchtlingen in Baden-Württemberg an. Unsere Reporterin schildert eine Sammelabschiebung am Baden-Airpark. Wir besuchen eine syrische Familie, der die Abschiebung nach Italien droht, wo sie zuerst europäischen Boden betreten hat. Mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg sprechen wir über die humanitäre Seite der Asyldebatte. Und wir besuchen Ehrenamtliche in Reutlingen, die seit mehr als 20 Jahren Flüchtlingen helfen.
- Große Herausforderung für die Landeserstaufnahmestelle (Lea) in Meßstetten
- Unterbringung von Flüchtlingen in Turnhallen in der Region Stuttgart
- Interview mit Joachim Walter, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg und Landrat des Landkreises Tübingen
- Interview mit Reinhold Gall, Innenminister von Baden-Württemberg (SPD), über Forderungen des Lndkreistages nach schnellere Bearbeitung von Asylanträgen
Weil das Elend auf dieser Welt groß ist, ist die Zahl der Flüchtlinge in Baden-Württemberg sprunghaft angestiegen. Um dauerhaft hier bleiben zu können, beantragen sie Asyl. Für die meisten beginnt damit ein Kampf ums Bleiberecht. Denn wer als Fluchtgrund weder Krieg noch Verfolgung angeben kann, hat nach deutschem Recht keine Aussicht auf Asyl. Doch auch wer Verfolgter oder ein Opfer eines Konflikts ist stellt rasch fest: Europa hat die Hürden selbst für solche Asylsuchenden hoch gelegt.
SWR1 Thema Heute Baden-Württemberg schaut sich die Lage von Flüchtlingen in Baden-Württemberg an. Unsere Reporterin schildert eine Sammelabschiebung am Baden-Airpark. Wir besuchen eine syrische Familie, der die Abschiebung nach Italien droht, wo sie zuerst europäischen Boden betreten hat. Mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg sprechen wir über die humanitäre Seite der Asyldebatte. Und wir besuchen Ehrenamtliche in Reutlingen, die seit mehr als 20 Jahren Flüchtlingen helfen.
- Große Herausforderung für die Landeserstaufnahmestelle (Lea) in Meßstetten
- Unterbringung von Flüchtlingen in Turnhallen in der Region Stuttgart
- Interview mit Joachim Walter, Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg und Landrat des Landkreises Tübingen
- Interview mit Reinhold Gall, Innenminister von Baden-Württemberg (SPD), über Forderungen des Lndkreistages nach schnellere Bearbeitung von Asylanträgen
0'26
Audio-Visuelle Medien
Dreher, Margot; Psychotherapeutin, Landeserstaufnahmestelle Meßstetten
Maier, Frank; Leiter Landeserstaufnahmestelle Meßstetten
Mauch, Gerhard; Städtetag Baden-Württemberg
Sauter, Alfred; ehrenamtlicher Mitarbeiter, Landeserstaufnahmestelle Meßstetten
Walter, Joachim; Politiker, 1960-
Meßstetten BL; Landeserstaufnahmestelle
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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