Zeitungsverlag der Stader Rundschau (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA ST, Rep. 303/5
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.2 Firmen- und Kammerarchive
1984-1988
Beschreibung: Mit professionellem Anspruch von einem großen, ehrenamtlich arbeitenden Redaktionsteam erstellt, erschien die Stader Rundschau von 1984 bis 1988 zunächst 14-tägig, später aus Kostengründen monatlich (Nullnummer mit einer Auflage von 12.000 Exemplaren). Die Zeitung verstand sich als eine inhaltliche Alternative zum Stader Tageblatt und griff Themen aus Politik, Umweltschutz und Kultur auf, die in der Presse bis dahin nicht oder nicht ausreichend vertreten waren. Angesprochen werden: AKW Stade, DOW Chemical, Volkszählung 1987, Autobahnbau A 26, Stadthallenbau/Stadeum, Windenergie, Bürgerinitiativen u.ä.
Mit den Druckvorlagen wird eine Technik dokumentiert, die im Zeitalter der EDV kaum mehr vorstellbar ist. Zudem haben die Redakteure des Blattes einen Musterprozess gegen die damalige Bundespost gewonnen. Veröffentlichungen der alternativen Presse gelten seitdem als Zeitungen. Entsprechend musste die Bundespost den kostengünstigeren Zeitungsversand berechnen.
Gudrun Fiedler/Mara Ludwig, fertiggestellt im Mai 2018
Mit den Druckvorlagen wird eine Technik dokumentiert, die im Zeitalter der EDV kaum mehr vorstellbar ist. Zudem haben die Redakteure des Blattes einen Musterprozess gegen die damalige Bundespost gewonnen. Veröffentlichungen der alternativen Presse gelten seitdem als Zeitungen. Entsprechend musste die Bundespost den kostengünstigeren Zeitungsversand berechnen.
Gudrun Fiedler/Mara Ludwig, fertiggestellt im Mai 2018
0,6
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ