Graf Adolf zu Sayn, Herr zu Homburg, Montclair und Meinsberg bekennt, dass er seinem Rat Peter von Bertolsthein genannt Westerberger und Margarethen von Latrenstein, dessen Hausfrau, und deren Erben und Nachkommen seinen Hof zu Adwof, Sanct Görgen Hof genannt, obig Mehren und in demselben Kirchspiel gelegen mit allen Zubehörungen um 808 f. 5 alb., den Gulden zu 24 Weißpfennig guter Münzer gerechnet, erb- und eigentümlich verkauft und die Kaufsumme richtig empfangen habe.
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Graf Adolf zu Sayn, Herr zu Homburg, Montclair und Meinsberg bekennt, dass er seinem Rat Peter von Bertolsthein genannt Westerberger und Margarethen von Latrenstein, dessen Hausfrau, und deren Erben und Nachkommen seinen Hof zu Adwof, Sanct Görgen Hof genannt, obig Mehren und in demselben Kirchspiel gelegen mit allen Zubehörungen um 808 f. 5 alb., den Gulden zu 24 Weißpfennig guter Münzer gerechnet, erb- und eigentümlich verkauft und die Kaufsumme richtig empfangen habe.
340, U 13394 dep.
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 9 1550 bis 1599 >> 9.2 1561-1570
1567 Juli 31
Abschrift Papier, deutsch, ohne Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: letzten Julij
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ