Prozesse und Vergleichsverhandlungen mit der Reichsstadt Kempten während der Regierung des Fürstabts Rupert von Neuenstein, Band III; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
Vollständigen Titel anzeigen
StAA, Fürststift Kempten, Acta Civitatica 188
BayHStA, Fürststift Kempten/NA, Lit. 2617a
Fürststift Kempten, Acta Civitatica
Fürststift Kempten, Acta Civitatica >> Verhandlungen 1787-1793
1789-1793
Enthält:1.) Vergleichsverhandlungen wegen des Zoll- und Straßenwesens vom 12.1.1789 bis 18.3.17912.) Anmaßliche Adhortatorien (Mahnschreiben) der Austrägalkommission zur Fortsetzung der Vergleichsverhandlungen und hierdurch verursachte Korrespondenzen3.) Vergleichsverhandlungen wegen des Jagd- und Forstwesens, des Kempter Waldes und des Zoll- und Straßenwesens vom August 1791 bis zum Tod des Fürstabts Rupert am 8.8.17934.) Geheime, nach dem Tod des Fürstabts Rupert aufgefundene Korrespondenz zwischen dem reichsstädtischen Syndicus Johann Martin von Abele und dem Geistlichen Rat Anton Kramer, sowie verschiedene im Kabinett verfaßte Vergleichsentwürfe und Aktenauszüge
Fürststift Kempten, Regierung
Rücken: braunes Leder; Einband: hellbraunes Papier; Umfang (Seite/Blatt): ca. 450 S.
Amtsbücher, Register und Grundbücher
deutsch
Registratursignatur/AZ: ; [ Serie: 9; Buchstabe/Typ: B; Jahrgang: 3]
Abele, Johann Martin v.
Kramer, Anton
Neuenstein, Rupert Frhr. v., Fst.abt v. Kempten
Kempten [Reichsstadt]
Kempter Wald
Forstbann
Jagdrecht
Zoll
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ