Vor dem Klever Richter Werner Ezel und den Klever Schöffen Heinrich Hessel und Herman Pricke überträgt Engelbert van der Bethe den Hausarmen zu Kleve (Prokuratoren Engelbert Reuwalt und Rutger van der Koeken) die transfixierten 5 Klever Schöffenurkunden und die darin genannten Zinse und dazu 2 Scheffel Roggen klevischen Masses an St. Martin fälliger Pacht aus einem Garten ("hoff") vor der Haegschen Pforte, der der + Aleydis van der Bethe gehört hatte und den nun Groetejan Pelser besitzt. Die Erträge sollen für den zum Brodbacken und Bierbrauen benötigten Brand für die Armen verwandt werden. "proxima sexta feria post dominicam qua cantatur Jubilate deo".
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Vor dem Klever Richter Werner Ezel und den Klever Schöffen Heinrich Hessel und Herman Pricke überträgt Engelbert van der Bethe den Hausarmen zu Kleve (Prokuratoren Engelbert Reuwalt und Rutger van der Koeken) die transfixierten 5 Klever Schöffenurkunden und die darin genannten Zinse und dazu 2 Scheffel Roggen klevischen Masses an St. Martin fälliger Pacht aus einem Garten ("hoff") vor der Haegschen Pforte, der der + Aleydis van der Bethe gehört hatte und den nun Groetejan Pelser besitzt. Die Erträge sollen für den zum Brodbacken und Bierbrauen benötigten Brand für die Armen verwandt werden. "proxima sexta feria post dominicam qua cantatur Jubilate deo".
AA 0358, 2 - b, fol. 24
AA 0358 Kleve, Stift, Gasthaus zu Kleve
Kleve, Stift, Gasthaus zu Kleve >> 1. Urkundenabschriften in den Kopiaren (Kleve, Stift, Akten Nr. 2a-2c)
1424 Mai 19
Überlieferungsart: Darin Transfixe von 1343 Jan. 11 (= Nr. 4); 1394 Sept. 22 (= 72, 73, 74 u. 75).
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:32 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.3. J - L (Tektonik)
- 1.2.3.10. Kleve (Tektonik)
- 1.2.3.10.3. Stift (Tektonik)
- Kleve, Stift, Akten AA 0358 (Bestand)
- 1. Urkundenabschriften in den Kopiaren (Kleve, Stift, Akten Nr. 2a-2c) (Gliederung)