44/121,4 [Nr. 242,1-2]: 1662 März 24 Balingen? Kaufbrief
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
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Enthält: Verkäufer: Hans Heinrich Herb, Bürger und Färber zu Balingen und Agnes Maria Herb geb. Harpprecht mit ihrem Kurator Hans Schuoller (Schueler) des Gerichts und Bürger zu Balingen; Käufer: Johann Christoph Harprecht (Harpprecht), Hofgerichtsadvokat und Univ.-Verw. zu Tübingen; Kaufobjekt: 3. Teil eines Hauses; Lage: In der Neckarhalde "einerseits an [Anna Maria] Dr. Thomas Lansius Witwe, andrerseits an die Erben des verst. Johann Andreas Scholl, Prokurator des Fürstl. Stipendiums, vorne auf die gemeine Gasse, hinten auf die Ringmauer stoßend"; Kaufpreis: 300 fl; Zahlungsweise: 200 fl bar, den Rest in vier jährlichen Raten von 25 fl, jeweils an Pfingsten; Bemerkungen: 242,2 Erben des Wolfgang Adam Läuterbach, in 242,1 gestrichen
Akte
Vgl. UAT 3/6 fol. 383'; vgl. UAT 5/16 fol. 42-43 Nr. 35
Scholl, Johann Andreas d.Ä. (1612-1659)
Lansius, Thomas (1577-1657)
Lansius, Anna Maria geb. Caspar (geb. 1570)
Wolf, Peter Wilhelm (um 1700-1770)
Kaufbriefe, Fasz. V: Nr. 216-267
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) (Bestand)
- Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe (1580-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe, Fasz. V: Nr. 216-267 (Archivale)