Österreich I - 11. Folge: Vom Siegen und Sterben
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 R140133/101
J 25_R025_210
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Filmdokumente >> Dokumentarfilme
1987
Enthält:
Der elfte Teil von Hugo Portischs und Sepp Riffs großer Dokumentationsreihe in der Neubearbeitung von ORF III, der sich mit den ersten Kriegsjahren des Zweiten Weltkrieges beschäftigt
Produktion: ORF, 1987
Inhalt:
Neben den verschiedenen Feldzügen nehmen in dieser Folge die Entwicklungen in der Heimat eine besondere Rolle ein sowie die Verfolgungen und Deportationen der Juden und anderer Minderheiten.
Im Frühjahr 1940 steht für die deutsche Führung eine neue Konfrontation mit den Westmächten England und Frankreich an. Polen ist wenige Monate zuvor blitzkriegartig niedergerungen worden. Doch der erste Schlag wird in diesem Jahr nicht im Westen geführt, sondern im Norden. Mit der Besetzung Dänemarks und Norwegens will sich die nationalsozialistische Führung die Erzvorkommen Skandinaviens sichern.
Während in Norwegen noch gekämpft wird, bereitet Hitler den Feldzug gegen Frankreich vor. Frankreich verfügt an der deutschen Grenze über die weltweit beste Verteidigungsanlage (Maginot-Linie). So wird die Maginot-Linie über Holland und Belgien von der Wehrmacht umgangen. Die französischen und britischen Truppen eilen nach Belgien, um es bei ihrem Kampf gegen die Wehrmacht zu unterstützen. Der Großteil der deutschen Truppen aber bricht an der Nahtstelle zur Maginot-Linie bei Sedan durch und schwenkt anschließend nach Norden, um der alliierten Armee in den Rücken zu fallen.
Den Franzosen gelingt es nicht mehr, eine Abwehrfront aufzubauen. Mitte Juni 1940 wird Paris kampflos von deutschen Truppen besetzt. Frankreich kapituliert wenige Tage später.
Auch in der Heimat hinterlässt der Krieg seine Spuren. Über 50.000 deutsche Soldaten sind im ersten Kriegsjahr gefallen. Der Mangel an Rohstoffen macht sich ebenfalls bemerkbar: So wird schon 1940 zu Metallspenden aufgerufen. Um die eingezogenen Männer zu ersetzen, werden Frauen für die Rüstung und andere Dienste verpflichtet. Dem Krieg wird alles und jeder untergeordnet - so kann das Regime unter dem Deckmantel des Krieges seine Vernichtungspolitik gegen alle, aus ihrer Sicht "minderwertigen" Volksgruppen beginnen, welche im Jahr 1942 durch die so genannte "Endlösung" noch einmal intensiviert wird.
Es gelingt der deutschen Luftwaffe nicht, die Lufthoheit über England zu erringen, so müssen alle Invasionspläne gegen England fallen gelassen werden. Auf dem Balkan baut sich eine neue Front auf. Griechenland wird durch einen Angriff Italiens automatisch zum Verbündeten Englands und eine Revolution in Jugoslawien veranlasst Hitler, auch dieses Land anzugreifen. Nach drei Wochen ist auch dieser Feldzug beendet. (orf.at)
Der elfte Teil von Hugo Portischs und Sepp Riffs großer Dokumentationsreihe in der Neubearbeitung von ORF III, der sich mit den ersten Kriegsjahren des Zweiten Weltkrieges beschäftigt
Produktion: ORF, 1987
Inhalt:
Neben den verschiedenen Feldzügen nehmen in dieser Folge die Entwicklungen in der Heimat eine besondere Rolle ein sowie die Verfolgungen und Deportationen der Juden und anderer Minderheiten.
Im Frühjahr 1940 steht für die deutsche Führung eine neue Konfrontation mit den Westmächten England und Frankreich an. Polen ist wenige Monate zuvor blitzkriegartig niedergerungen worden. Doch der erste Schlag wird in diesem Jahr nicht im Westen geführt, sondern im Norden. Mit der Besetzung Dänemarks und Norwegens will sich die nationalsozialistische Führung die Erzvorkommen Skandinaviens sichern.
Während in Norwegen noch gekämpft wird, bereitet Hitler den Feldzug gegen Frankreich vor. Frankreich verfügt an der deutschen Grenze über die weltweit beste Verteidigungsanlage (Maginot-Linie). So wird die Maginot-Linie über Holland und Belgien von der Wehrmacht umgangen. Die französischen und britischen Truppen eilen nach Belgien, um es bei ihrem Kampf gegen die Wehrmacht zu unterstützen. Der Großteil der deutschen Truppen aber bricht an der Nahtstelle zur Maginot-Linie bei Sedan durch und schwenkt anschließend nach Norden, um der alliierten Armee in den Rücken zu fallen.
Den Franzosen gelingt es nicht mehr, eine Abwehrfront aufzubauen. Mitte Juni 1940 wird Paris kampflos von deutschen Truppen besetzt. Frankreich kapituliert wenige Tage später.
Auch in der Heimat hinterlässt der Krieg seine Spuren. Über 50.000 deutsche Soldaten sind im ersten Kriegsjahr gefallen. Der Mangel an Rohstoffen macht sich ebenfalls bemerkbar: So wird schon 1940 zu Metallspenden aufgerufen. Um die eingezogenen Männer zu ersetzen, werden Frauen für die Rüstung und andere Dienste verpflichtet. Dem Krieg wird alles und jeder untergeordnet - so kann das Regime unter dem Deckmantel des Krieges seine Vernichtungspolitik gegen alle, aus ihrer Sicht "minderwertigen" Volksgruppen beginnen, welche im Jahr 1942 durch die so genannte "Endlösung" noch einmal intensiviert wird.
Es gelingt der deutschen Luftwaffe nicht, die Lufthoheit über England zu erringen, so müssen alle Invasionspläne gegen England fallen gelassen werden. Auf dem Balkan baut sich eine neue Front auf. Griechenland wird durch einen Angriff Italiens automatisch zum Verbündeten Englands und eine Revolution in Jugoslawien veranlasst Hitler, auch dieses Land anzugreifen. Nach drei Wochen ist auch dieser Feldzug beendet. (orf.at)
1'38
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Bild-/Tonträger: Kopie von VHS
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Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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21.11.2025, 3:27 PM CET
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