Baden-Württembergs Theater und Orchester sind personalintensive Betriebe: Die Subventionen müssen erhöht werden
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D711027/106
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1971 >> September
18.09.1971
(O-Ton) Hannes Rettich, Dr. Dr., Regierungsdirektor, Referent der Abteilung Kunst im Kultusministerium: Theater- und Orchesteretats bestehen zu 85 Prozent aus reinen Personalkosten: Lohnintensive Betriebe / Kürzungen bei Sachausgaben würden zu Niveausenkungen führen / Reduzierung des Personals oder gar Auflösung eines Ensembles wäre Kulturdemontage / Soziale und kulturelle Subventionen sind Investitionen: kein entweder...oder, vielmehr sowohl...als auch / Sie dienen dem Kreativen, das gleichwertig ist mit sozialen Bedürfnissen und Errungenschaften der Gesellschaft / Noch besucht nur eine Minorität Theater und Konzerte / Dennoch sind die Subventionen nicht überflüssig: auch Sozialleistungen nehmen nur Minoritäten wahr, auch die Autofahrer sind gegenüber Fußgängern eine solche / (4'31)
Musik mit Bundesligaergebnissen (4'36)
Musik mit Bundesligaergebnissen (4'36)
0:10:00; 0'10
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Kaspar, Siegfried
Baden-Württemberg; Haushalt
Baden-Württemberg; Kultusministerium
Orchester
Subvention
Theater
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ