Herzog Johann Friedrich zu Württemberg bekundet, dass er seinem Lehnsmann und Getreuen Ludwig Jägern von Gärtringen zu Höpfigheim um 6000 Gulden Kapital württembergischer Landeswährung (den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer) 300 Gulden jährlich zu Trinitatis bei der Landschreiberei in Stuttgart fälliger Gült verkauft hat. Der Verkäufer quittiert über die Kaufsumme und setzt alle seine Steuern, Renten, Zinse, Gülten, Umgelder, Zölle, Zehnten, Nutzungen und Gefälle in Stadt und Amt Marbach zu Unterpfand. Die Wiederlösung der Gült zum selben Preis bleibt mit vierteljähriger Kündigung vorbehalten..
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Herzog Johann Friedrich zu Württemberg bekundet, dass er seinem Lehnsmann und Getreuen Ludwig Jägern von Gärtringen zu Höpfigheim um 6000 Gulden Kapital württembergischer Landeswährung (den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer) 300 Gulden jährlich zu Trinitatis bei der Landschreiberei in Stuttgart fälliger Gült verkauft hat. Der Verkäufer quittiert über die Kaufsumme und setzt alle seine Steuern, Renten, Zinse, Gülten, Umgelder, Zölle, Zehnten, Nutzungen und Gefälle in Stadt und Amt Marbach zu Unterpfand. Die Wiederlösung der Gült zum selben Preis bleibt mit vierteljähriger Kündigung vorbehalten..
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Nr. 579
No 6; No. 10; Lit. A Nro. 364; 28/14/16
69 von Gemmingen-Hornberg Nr. U 579
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden
Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden >> 17. Jahrhundert >> Aussteller >> Weltliche Herrschaften >> Württemberg
1618 Juni 9 (den dreyssigsten Monats tag May)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Stuttgart
Siegler: Aussteller mit seinem Sekret-Siegel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Holzkapsel anhängend
Vermerke: Rückvermerke vorhanden.
Anmerkungen: Autor: Kurt Andermann
Siegler: Aussteller mit seinem Sekret-Siegel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Holzkapsel anhängend
Vermerke: Rückvermerke vorhanden.
Anmerkungen: Autor: Kurt Andermann
Bemerkung zur Datierung: Originaldatierung im st. a., umgerechnet in den st. n. Rückvermerke: [...] von Reitzenstein vierdausendt fünfhundert und fraw Anna Kunigunda von Gemmingen wittib 1500 gülden sambt den darauß [...] zinßen, signatum [...], den 15. martii anno 1648; Den 23ten februarii anno 1676 seind herrn Joachim Schmollern 300 und Ottilie Freyin, wittibin, 150, also zusamen abgelöst worden 450 fl; Den 30ten augusti 1681 Ottilie Schlotterin 100 fl; Den 31. septembris 1681 Johann Schmollern 216 fl 40 xr; Den 4ten augusti 1682 gedachtem Schmollern widerumb 89 fl 50 xr; den 8ten januarii 1684 Anna Maria Mirusin 9 fl 50 xr; Machen dise abgelöste posten zusamen 866 guldin 20 xr, Rest 5133 fl 40 xr, landschafft secretariat; Den 4. septembris 1727 wurden weyhland frauen Christinae Agnes von Gemmingen erben an diesem capital mit übl[icher] helfte a 500 fl abgelöst 1000 gulden, rest 4133 fl 40 xr, f. landschafteinnemmerey Stuttgardt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:16 MESZ
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