Staatshochbauamt Rinteln (Bestand)
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NLA BU, H 60
Nds. Landesarchiv, Abt. Bückeburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Akten >> 1.2 Fachbehörden >> 1.2.4 Hoch- und Wasserbau, Verkehr und Kommunikation
1801-1932
Bestandsgeschichte: Für die Bauangelegenheiten in der hessischen Grafschaft Schaumburg war ein Landbaumeister zuständig, der dem Baudepartement (ab 1821 Oberbaudirektion) in Kassel unterstand. 1866 bis 1932 wurden die Hochbauangelegenheiten im Landkreis Grafschaft Schaumburg wahrgenommen vom Preußischen Staatshochbauamt Rinteln, das der Regierung in Kassel unterstellt war. Seit der Gebietsreform von 1932 gehörte der Landkreis zum Amtsbezirk des Staatshochbauamtes Hameln, seit 1947 zum Amtsbezirk des Staatshochbauamtes in Bückeburg. Für das Staatsbad Bad Nenndorf existierte in den 30er Jahren eine eigene Bauleitung; 1951 wurde die Zuständigkeit für Bad Nenndorf vom Staatshochbauamt Hameln auf das in Bückeburg (mit einer ständigen Bauleitung vor Ort) übertragen.
Der vorliegende Bestand wurde aus verschiedenen Ablieferungen zusammengestellt. Ein Teil der Akten wurde 1938 aus dem Staatsarchiv Marburg nach Hannover versandt. Von diesem Teil gerieten einige Akten in die Überschwemmung des Jahres 1946, andere wurden erst 1952-1955 aus der Kriegsauslagerung in das Staatsarchiv zurückgeführt. Ein weiterer Teil wurde 1951 aus Marburg und der Rest 1951 aus dem Landratsamt in Rinteln direkt an das Staatsarchiv Hannover abgegeben. (1)
Die Akzession 20/1979 wurde vom Staatshochbauamt Hameln abgegeben. Sie umfasst vorwiegend Akten des Preußischen Hochbauamts Rinteln bzw. der Vorläuferbehörden Landbaumeister Rinteln, Königliches Kreisbauamt Rinteln (bis 1911), Königliches Hochbauamt Rinteln (bis 1918). Bei der Auflösung der Behörde 1932 wurden die Akten vom Hochbauamt Hameln übernommen. Enthalten ist ferner Schriftgut der Geschäftsstelle Bad Nenndorf des Hochbauamts Rinteln und des Staatlichen Neubauamts Bad Nenndorf.
Den Schwerpunkt des Bestandes bilden Akten über das Staatsbad Bad Nenndorf. Sie finden ihre Ergänzung in Unterlagen des Hochbauamtes Hameln im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv
Bestandsgeschichte: Hannover (Hann. 100 Hameln Nr. 53-58, Laufzeit 1932-1941). (2)
Im Oktober 2004 wurden die vorliegenden Findbehelfe unter Mitwirkung von Praktikanten ergänzt, korrigiert und in AIDA übertragen. Dabei wurden (insbesondere im Abschnitt 3.3.) einige der Akten mit sehr ähnlich klingenden Aktentiteln zu Reihen formiert, die nicht sehr sorgfältige Aktenführung ließ aber keine ganz klare Lösung zu.
Verwandte Bestände: H 61 (Wegebaudeputation); H 62 (Weserschlachtbaukommission und -kasse); L 60 (Staatshochbauamt Bückeburg).
Dr. Stefan Brüdermann, Nov. 2004
(1) Franz Engel im Vorwort zum alten Findmittel, Juli 1953
(2) Dr. Böhme im Vermerk zur Akzession 20/1979, Okt.
Bestandsgeschichte: 1981.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Der vorliegende Bestand wurde aus verschiedenen Ablieferungen zusammengestellt. Ein Teil der Akten wurde 1938 aus dem Staatsarchiv Marburg nach Hannover versandt. Von diesem Teil gerieten einige Akten in die Überschwemmung des Jahres 1946, andere wurden erst 1952-1955 aus der Kriegsauslagerung in das Staatsarchiv zurückgeführt. Ein weiterer Teil wurde 1951 aus Marburg und der Rest 1951 aus dem Landratsamt in Rinteln direkt an das Staatsarchiv Hannover abgegeben. (1)
Die Akzession 20/1979 wurde vom Staatshochbauamt Hameln abgegeben. Sie umfasst vorwiegend Akten des Preußischen Hochbauamts Rinteln bzw. der Vorläuferbehörden Landbaumeister Rinteln, Königliches Kreisbauamt Rinteln (bis 1911), Königliches Hochbauamt Rinteln (bis 1918). Bei der Auflösung der Behörde 1932 wurden die Akten vom Hochbauamt Hameln übernommen. Enthalten ist ferner Schriftgut der Geschäftsstelle Bad Nenndorf des Hochbauamts Rinteln und des Staatlichen Neubauamts Bad Nenndorf.
Den Schwerpunkt des Bestandes bilden Akten über das Staatsbad Bad Nenndorf. Sie finden ihre Ergänzung in Unterlagen des Hochbauamtes Hameln im Niedersächsischen Hauptstaatsarchiv
Bestandsgeschichte: Hannover (Hann. 100 Hameln Nr. 53-58, Laufzeit 1932-1941). (2)
Im Oktober 2004 wurden die vorliegenden Findbehelfe unter Mitwirkung von Praktikanten ergänzt, korrigiert und in AIDA übertragen. Dabei wurden (insbesondere im Abschnitt 3.3.) einige der Akten mit sehr ähnlich klingenden Aktentiteln zu Reihen formiert, die nicht sehr sorgfältige Aktenführung ließ aber keine ganz klare Lösung zu.
Verwandte Bestände: H 61 (Wegebaudeputation); H 62 (Weserschlachtbaukommission und -kasse); L 60 (Staatshochbauamt Bückeburg).
Dr. Stefan Brüdermann, Nov. 2004
(1) Franz Engel im Vorwort zum alten Findmittel, Juli 1953
(2) Dr. Böhme im Vermerk zur Akzession 20/1979, Okt.
Bestandsgeschichte: 1981.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 11:33 AM CEST