Eckhart von Landeck, wohnhaft zu Mainz, bekundet, dass, nachdem sein Zwist mit Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken wegen des Amtes Burgschwalbach, das er vom Grafen innegehabt habe, durch Schied von 1544 Juli 28, unterschrieben durch die Schultheißen von Mainz, Dr. Lorenz Wilhelm und Hans von Zeln, geschlichtet worden sei, ihm von Graf Philipp 200 Joachimsthaler und ein Instrumentum Donationis von 1530 Januar 24, laut dem er und seine verstorbene Frau Elisabeth Brendelin alle ihr Gut dem Grafen übertragen hatten, zurück geliefert habe.
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Eckhart von Landeck, wohnhaft zu Mainz, bekundet, dass, nachdem sein Zwist mit Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken wegen des Amtes Burgschwalbach, das er vom Grafen innegehabt habe, durch Schied von 1544 Juli 28, unterschrieben durch die Schultheißen von Mainz, Dr. Lorenz Wilhelm und Hans von Zeln, geschlichtet worden sei, ihm von Graf Philipp 200 Joachimsthaler und ein Instrumentum Donationis von 1530 Januar 24, laut dem er und seine verstorbene Frau Elisabeth Brendelin alle ihr Gut dem Grafen übertragen hatten, zurück geliefert habe.
132, U 32
132 Nassau-Usingen: Amt Burgschwalbach
Nassau-Usingen: Amt Burgschwalbach >> Urkunden >> 2 1500-1599
1545 Juni 2
Ausfertigung. Pergament. Siegel sehr beschädigt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1545 dinstag nach dem sontag trinitatis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ